| Interpret |
| Tim Rose |
| Titel |
| Tim Rose (Morning Dew) |
| Veröffentlichung |
| 1967 |
| Aufnahme |
| 1966 - 1967 |
| Label |
| Columbia |
| Tonträgertyp |
| Album (LP) |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
| Folk Singer/Songwriter |
| Essembleart |
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| Bewertungen |
eins von 100 Insel-Alben von Günter Ramsauer (1961-2002) |
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| Mit eigenen Worten ... |
Kleiner Quiz: Ein amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber aus den späten 60ern, angesiedelt im Grenzbereich zwischen Rock, Folk und Jazz, ohne den ganz großen kommerziellen Erfolg, mit dem Vornamen Tim: da fällt Kennern der Materie als dritter nach Tim Buckley und Tim Hardin (deren Rangfolge ist sicherlich Geschmackssache!) vielleicht noch Tim Rose ein, der ehemalige Gesangspartner von Cass Elliott, bevor diese mit den Mamas & Papas bekannt wurde. Obwohl ich ihn in allen drei Kategorien (also Gesang, Gitarre und Songwriting) für schwächer als die anderen beiden Tims halte, ist sein Debütalbum durchaus gelungen, was aber hauptsächlich an drei Coversongs liegt: da wäre zuerst "Morning Dew" von der obskuren kanadischen Folksängerin Bonnie Dobson zu nennen. Leider wird immer wieder behauptet, dass Tim Rose (Co-)Autor des Liedes wäre, aber er hält sich im Prinzip an die erste veröffentlichte Version des Liedes von Fred Neil aus dem Jahre 1964 (von dessen Debütabum "Tear Down The Walls"), hatte aber wohl als erster einen kleineren Erfolg mit der Nummer und viele Bands zu weiteren Versionen inspiriert (u.a. Jeff Beck und die Grateful Dead!). Im Jahr 1966, also noch vor Jimi Hendrix, aber ebenfalls anscheinend nicht als Erster (diese Ehre gebührt einer Garagenband, deren Name mir gerade nicht einfällt), brachte er "Hey Joe" als Single heraus. Immerhin soll aber seine sehr schöne Version Chas Chandler darauf gebracht haben, von diesem Lied mit Jimi die ultimative Version aufzunehmen. Gut gefällt mir dann noch das Anti-Kriegslied "Come Away Melinda", das ich bisher nur von Uriah Heep kannte, deren Musik mich aber ansonsten recht wenig interessiert, weshalb ich auch gar keinen Ehrgeiz habe herauszubekommen, ob Tims Version denn nun wenigstens besser ist als die der Heeps.
Trotz dieses ganzen Gemeckeres bleibt "Tim Rose" (oder "Morning Dew", wie das Album ab 1968, nach jenem Minihit, hieß) ein gutes Album. (2010-04-15) |
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