| Interpret |
| Bröselmaschine |
| Titel |
| Peter Bursch und die Bröselmaschine |
| Veröffentlichung |
| 1976 |
| Aufnahme |
| Juli 1975 |
| Label |
| Intercord/Xenophon |
| Tonträgertyp |
| Album (LP) |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
| Folk Rock |
| Essembleart |
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| Besetzung |
| Peter Bursch (ag, v), Willi Kissmer (eg, ag), Klaus Dapper (sax, fl, bg) |
| zusätzliche Musiker |
| Mani Neumeier, Roland Schaeffer, Jan Fride |
| Mit eigenen Worten ... |
Peter Bursch zu hören ist sicherlich nicht besonders "cool", aber auch ich muss zugeben, dass auch ich meine ersten Versuche an der Gitarre nach seinem berühmten Gitarrenbuch gemacht habe. Mitte der 70er war der Duisburger Gitarrenlehrer eine kleine Berühmtheit bei uns am Niederrhein und hatte seine alte Band gerade mit Willi Kissmer und dem Jazzsaxofonisten Klaus Dapper reformiert. Zunächst wohl nur als Projekt ("Dapper, Bursch & Kissmer"), ab 1975 dann wieder unter dem Namen Bröselmaschine. Auf dem 76er-Konzert in der Walsumer Stadthalle hatte ich mir diese Platte dann auch gekauft, in den Jahren danach aber kaum noch gehört - nicht zuletzt deshalb, weil Peter Bursch aus diesem Folk-Jazz-Projekt anschließend eine ziemlich öde Rockband gemacht hatte (ohne Dapper und Kissmer, aber mit Peter in bunter Stricklatzhose und an der E-Gitarre!!!).
Auf jeden Fall fand ich jetzt nach 30 Jahren im Zweitausendeins-Lädchen von Nürnberg diese CD-Wiederveröffentlichung in der Grabbelkiste und habe nach längerem Zögern (es geht ja schließlich um Peter Bursch!) dann doch zugegriffen und stelle nun beim Hören fest: das ist - und war immer schon - eine schöne Platte, irgendwo zwischen Gitarrenfolk amerikanischer Prägung (Burschs Akustikgitarre), Bluesrock (Kissmers Telecaster) und Jazz (Dappers Saxofon und vor allem seine schönen Flötentöne). Dazu gelegentliche Unterstützung befreundeter Musiker von Guru Guru (Mani Neumeier und Roland Schaeffer) und Kraan (Jan Fride). Und sogar ein indischer Tablaspieler aus Düsseldorf (!) ist dabei. Einziger Schwachpunkt der ansonsten ausgezeichnet klingenden Platte (Tonmeister war Conny Planck!) ist der Gesang von Peter Bursch, besser gesagt, seine schlechte englische Aussprache, soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Es wird aber sowieso nur zweimal gesungen, der Rest ist instrumental. Also insgesamt eine sehr schöne Platte!
Noch'n kleines Anekdötchen, was mir wieder einfällt, welches eigentlich mein Wohlwollen den Herren gegenüber schon längst gesichert hätte haben müssen (was für ein Sprachwurm!): auf dem Plakat vom "Dapper, Bursch & Kissmer"-Konzert im Dinslakener Mädchengymnasium stand damals unten klein drauf: "Bringt alle euer Turnzeug mit". Was haben wir gelacht. Und unsere Lehrer, vor allem unsere Sportlehrer, haben natürlich nix verstanden. (2006-12-17) |
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