| Interpret |
| Tom Rush |
| Titel |
| Ladies Love Outlaws |
| Veröffentlichung |
| 1976 |
| Aufnahme |
| 1974 |
| Label |
| Columbia |
| Tonträgertyp |
| Album (LP) |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
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| Essembleart |
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| Mit eigenen Worten ... |
Das letzte Studioalbum des Sängers mit der wunderbaren Stimme vor einer sehr, sehr langen Pause (zumindest im Studio war er erst 35 Jahre später wieder für "What I Know"), habe ich letzte Woche als altes, aber sehr gut erhaltenes Vinylschätzchen beim Räumungsverkauf im Normal-Laden in Köln entdeckt. In den 60ern hatte Tom Rush durch seine Coverversionen unter anderem die Karrieren von bis dahin unbekannten Singer/Songwritern wie Joni Mitchell, James Taylor und Jackson Browne angeschoben. Auf diesem 70er-Album sind es Lieder von Lee Clayton (der Titelsong und das nach meinem Kenntnisstand von Clayton selber nie aufgenommene "Claim On Me"), die erste Version des danach oft gecoverten "Desperados Waiting For The Train" von Guy Clark (gibt's auch von Rita Coolidge, David Allan Coe, Mallard, den Highwaymen und Nanci Griffith!), "One Day I Walk" von Bruce Cockburn, sowie Lieder von Wayne Berry, Michael Smith und Richard Dean. Die letzten drei Songschmiede haben dann aber anscheinend nicht selber die große Karriere geschafft.
Die Begleitband ist mit Studiocracks hochkarätig besetzt: Jeff Baxter und Elliot Randall kennt man zum Beispiel von Steely Dan-Alben, Bassist Bob Babbitt von zahllosen Motown-Platten. Damals war es auch üblich, bekannte Kollegen als Gesangspartner in's Studio zu holen: das pflegte zum einen die Freundschaft und war sicherlich auch als ein Kaufanreiz gedacht. Hier sind es James Taylor und Carly Simon, damals noch ein glückliches Paar. Bei einem Lied singen "Tim Schmitt and friends" im Chor, was den Kritiker vom AllMusicGuide zur Spekulation über die Beteiligung der Eagles verleitet, aber zu diesem Zeitpunkt war Schmitt noch bei Poco. (2010-02-28) |
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