| Interpret |
| Jerry Garcia Band |
| Titel |
| Cats Under The Stars |
| Veröffentlichung |
| April 1978 |
| Aufnahme |
| November 1977 |
| Label |
| Arista |
| Tonträgertyp |
| Album (LP) |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
| Rock |
| Essembleart |
| Band |
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| Bandkontext |
Grateful Dead |
| Besetzung |
| Jerry Garcia (v, g), John Kahn (bg, keyb, g), Keith Godchaux (p), Donna Godchaux (v), Ron Tutt (dr) |
| zusätzliche Musiker |
| Maria Muldaur (v), Merl Saunders (org), Steve Schuster (sax) |
| Mit eigenen Worten ... |
Ich habe vor kurzem den bislang teuersten CD-Kauf meines Lebens gemacht, nämlich die 6-CD-Box "All Good Things - Jerry Garcia Studio Session" mit allen 5 Solowerken (ohne die zahlreichen Livealben), alle mit zahlreichen Bonustracks und sogar einer 6. CD mit noch viel mehr. "Cats Under The Stars" war die Nummer 4 und steht (natürlich) als Vinyl schon lange im Plattenschrank, wenn auch ewig nicht mehr gehört. Während die ersten drei Alben ("Garcia" von 1972, "Garcia" von 1974 - Ihr merkt: Jerry kümmerte sich wenig um Marketing und Plattentitel - sowie "Reflections" von 1976) bereits 1989 von Line-Records auf CD wiederveröffentlicht und auch viel von mir gehört wurden, blieben die beiden Arista-Alben (1982 kam noch das etwas schwächere Album "Run For The Roses" mit dem etwas merkwürdigen Cover raus) aber irgendwie aus meinem Gedächtnis verschwunden. Jetzt läuft also seit langer Zeit mal wieder "Cats Under The Stars", während ich im Begleitbuch schmökere, und muss feststellen: es ist tatsächlich das beste JGB-Album: alles klasse neue eigene Lieder (von Garcia, Bassist John Kahn und Sängerin Donna Godchaux geschrieben), die Band spielt ausgezeichnet (Donna hat wirklich schöne Gesangsauftritte, Ex-Elvis-Drummer Ron Tutt ist in Höchstform). Das Ganze hat eine eigentümlich mystische Stimmung (kann ich nicht besser beschreiben), ganz anders als bei den Dead, mit denen er fast Zeitgleich das Album "Shakedown Street" herausbrachte. (2004-07-04)
Zum Cover von Jerrys letztem Studio-Soloalbum fällt mir leider gar nichts ein. Keine Ahnung, was uns das sagen soll. Die Musik ist leider auch nur mittelprächtig, u. a. eine Version von Dylans "Knocking On Heaven's Door", zwar nicht so furchtbar wie die von Guns'n'Roses, aber eben doch viel zu lang, sowiemit "I Saw Her Standing There" ein bizarres Beatlescover mit einem mehr als heftigen Hohner-D6 (Ihr kennt doch sicherlich Stevie Wonders "Superstition"?), gespielt von Michael Omartian
(23.03.2008)
Ich muss mein Urteil etwas revidieren: mit "Midnight Getway" enthält das Album auch einen der allerbesten Garcia/Hunter-Songs überhaupt, wie ich jetzt einmal behaupten möchte: über fast 8 Minuten wird sehr plastisch erzählt und musikalisch untermalt, wie der Protagonist mitten in der Nacht von seiner Freundin verlassen wird - von ihrem Rascheln beim Hervorschlüpfen unter der Bettdecke, über das Klimpern der Schlüssel beim Verlassen des Hauses und ihrem Zögern auf der Treppe, bis zum immer leiser werdenden Motorgeräusch ihres Wagens beim Wegfahren - während er wie gelähmt liegen bleibt, sich zuerst schlafend stellt und sich allmählich fragt, ober er aufstehen soll, um sie zurückzuhalten - und ob sie das überhaupt möchte. Großes Ohrenkino! Keine Ahnung, warum ich dieses Lied bisher immer übersehen bzw. überhört habe! (2010-02-05) |
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