| Interpret |
| Golden Earring |
| Titel |
| Seven Tears |
| Veröffentlichung |
| 1971 |
| Aufnahme |
| 1971 |
| Label |
| Polydor |
| Tonträgertyp |
| Album (LP) |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
| Rock |
| Essembleart |
| Band |
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| Besetzung |
| Rinus Gerritsen (bg, keyb), Barry Hay (fl, sax, v), George Kooymans (g, v), Cesar Zuiderwijk (dr) |
| Mit eigenen Worten ... |
1972 bekam ich meinen ersten Kassettenrekorder. In Mono und von Nordmende. Da es die Marke wohl nicht mehr gibt, ist das auch keine Schleichwerbung. Anfangs habe ich mit dem Mikrofon vom Fernsehlautsprecher aufgenommen. Später dann entdeckt, dass man das Maschinchen auch mit dem Radio verkabeln kann. Gelegentlich hat mir der Papa dann auch eine bespielte Stereokassette spendiert. Die kosteten damals schlappe 23 DM, warren also noch eine Mark teurer als Langspileplatten. Das mit dem Stereoklang war natürlich sinnlos (s. o.), aber ich hab mich trotzdem sehr gefreut. Die Auswahl war zwar nicht groß bei "Radio Neu" in Friedrichsfeld (gibt's natürlich auch nicht mehr) oder bei "Hertie" in Dinslaken (das heißt jetzt wieder so!).
Soweit ich mich richtig erinnern kann hatte ich mir damals ein paar Kassetten selbst gekauft oder geschenkt bekommen: "Acceleration" von Middle Of The Road (da ist tatsächlich mit "Medicine Woman" ein gutes Lied drauf!), "Distant Light" von den Hollies (mag ich immer noch!), "Machine Head" von Deep Purple, "Golden Era Of Pop Music" von den Tremeloes und vielleicht noch die eine oder andere, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Aber eben auch "Seven Tears" von der holländischen Band Golden Earring, von der ich bei Ilja Richter den Hit "Buddy Joe" gehört hatte. Ich hatte mich zwar geärgert, dass das Lied nicht mit dabei war, aber die Kassette dann doch viel gehört. Eine große Auswahl hatte ich ja nicht.
Kürzlich war ich wieder mal im Zweitausendeins-Laden in Nürnberg (ich bin oft aus Jobgründen in der Stadt und kann da sonst auch nicht viel anderes unternehmen) und habe dort einen ganzen Stapel Golden Earring-CDs für kleines Geld stehen sehen. Dann hat mich der Teufel geritten und ich habe mir das Album noch mal gekauft und am nächsten Tag auf der Rückfahrt im Zug auf meinem Läpptopp gehört und - Ihr werdet jetzt nicht wirklich überrascht sein - konnte nach schlappen 35 Jahren noch alle Lieder mitsingen! Natürlich nur gedanklich, denn ich wollte meine Mitreisenden nicht erschrecken! (2007-03-00) |
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