| Interpret |
| The Rascals |
| Titel |
| Peaceful World |
| Veröffentlichung |
| Juni 1971 |
| Aufnahme |
| 1971 |
| Label |
| Columbia |
| Tonträgertyp |
| Doppelalbum |
| Instrumentalstil |
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| Musikstil |
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| Essembleart |
| Band |
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| Besetzung |
| Felix Cavaliere (v, p, org, bg, marimba), Dino Danelli (dr,perc), Ralph McDonald (perc), Buzz Feiten (g, bg, v), Ann Sutton (v), Molly Holt (v) |
| zusätzliche Musiker |
| Gerald Jemmott (bg), Chuck Rainey (bg), Ron Carter (db), William Salter (bg), Link Chamberlain (g), Alice Coltrane (harp), Hubert Laws (fl) Joe Farrell (sax,fl), Pepper Adams (bsax) |
| Produzent |
| Felix Cavaliere |
| Mit eigenen Worten ... |
Beim vorletzten Album, ihrem ersten bei Columbia nach vielen Jahren bei Atlantic, bestand die Band nur noch aus Sänger/Organist Felix Cavaliere und Drummer Dino Danelli. Unterstützt wurden sie von einer großen Schar von Jazzern und anderen Studiomusikern: u.a. den Bassisten Ron Carter, Jerry Jemmott und Chuck Rainey (so wie die Doors hatten die Rascals nie einen festen Bassisten in den eigenen Reihen!), dem Gitarristen/Bassisten Buzz Feiten, dem Congaspieler Ralph MacDonald, den Sängerinnen Ann Sutton und Molly Holt und den Bläsern Hubert Laws (Flöte), Pepper Adams (Baritonsax) und Joe Farrell (Sax & Flöte). Sogar Alice Coltrane ist einmal an ihrer Harfe zu hören. So entstand ein Doppelalbum, randvoll mit toller Musik zwischen Rock, Soul und Jazz, für die aber das Stammpublikum der Band wohl noch nicht bereit war: Entsprechend floppte das Album bei der zahlenden Kundschaft. Da hatte Columbia sicherlich andere Pläne, als sie die Jungs damals eingekauft hatten.
Gelungen sind sowohl die kurzen Songs, aber am beeindruckendsten sind die langen, ausufernden Improvisation, etwa im fast 22minütigen Titelsong: nach kurzem Thema darf sich Joe Farrell an der Flöte mehrere Minuten ausdehnen, gefolgt von Felix Cavaliere am E-Piano mit schönem Wah-Wah-Effekt. Dann folgt Buzz Feiten mit seiner Gitarre. Laut Beipackzettel hat er bei der Nummer auch den Bass gespielt, obwohl das alles ziemlich "live" klingt! Dann darf Farrell noch mal mit dem Sopransaxofon ran und Molly Holt (mit sehr schönem freien Jazzgesang über den beiden Worten des Songtitels!) und Feiten stossen dazu. Der legendäre Ralph McDonald legt los mit einer afrikanischen Trommel und am Ende übernimmt nochmal Cavaliere mit der Orgel die Führung. Ziemlich klasse das Ganze! Wild und gleichzeitig elegant und relaxt! (2010-01-10) |
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