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Michaels aktuelle Plattentipps

Die meisten Platten des letzten Jahres sind wegsortiert und findet Ihr hier!
(10.02.2020)

Tony Allen & Hugh Masekela: "Rejoice" (World Circuit, März 2020)
Diese zwei legendären afrikanischer Musik, Schlagzeuger Tony Allen aus Nigeria und Trompeter Hugh Masekela aus Simbabwe (oder Südafrika?), hatten vor 10 Jahren in London zusammen diese Aufnahmen begonnen, die aber erst nach Masekelas Tod 2018 von Tony Allen und Produzent Nick Gold fertiggestellt wurden. Leider ist kurz nach der Veröffentlichung der Platte auch Tony Allen verstorben. Ein wunderbares und größtenteils sehr spartanisch instrumentiertes Jazzalbum, oft füllen alleine Masekelas Flügelhorn, Allen Schlagzeug und der Bass des begleitenden und mir nicht bekannten Musikers den gesamten Raum. Viel mehr als Nostalgie oder postumes Aufmerksamwerden. Vom Letzteren kann auch ich mich nicht freimachen, schließlich habe ich auch kürzlich meine John Prine- und Jackie McLean-Platten mal wieder herausgeholt.
(2020-06-01)
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James Elkington: "Ever-Roving Eye" (Paradise of Bachelors, Mai 2020)
James Elkington stammt zwar aus England, lebt und spielt aber wohl schon länger in Chicago, u.a. bei Eleventh Dream Day. Sein Gitarren- und Kompositionsstil erinnert mich an die besten Momente von Bert Jansch, John Renbourn oder ihrer Band Pentangle aus den 60ern und 70ern. Sein zweites Soloalbum hält mühelos das Niveau des Debüts "Wintres Woma".
(2020-05-25)
[Pentangle | Eleventh Dream Day | Wintres Woma]
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"Shelby Lynne" (Thirty Tigers/Everso, Mai 2020)
Auf das neue, titellose Album von Shelby Lynne freue ich mich schon, seit ich es im März bestellt habe. Wie erhofft ist es großartig - schon nach den ersten Tönen, die ich höre, ist mir das klar. Was einem sonst noch sofort auffällt? Bis auf wenige Ausnahmen ist es sehr sparsam instrumentiert und fast ganz alleine von ihr eingespielt. Shelby beherrscht inzwischen scheinbar jedes Instrument, wenn auch nicht immer virtuos (z.B. die Einlage am Saxofon), aber immer genau richtig für den Song. Den kompletten Gesang hat sie ebenfalls übernommen, nur sechs der neun Texte stammen nicht von ihr selbst, sondern von der Autorin Cynthia Mort. Das gab's bisher nicht bei Shelby Lynne, wenn ich das jetzt richtig einschätze. Was es mit der Gesichtsmaske (?) auf sich hat, das habe ich noch nicht recherchieren können. Auf jeden Fall sieht auch das bei ihr stilvoll aus im Gegensatz zu vielen Mitmenschen. Ich schweife ab ...
(2020-05-22)
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Other Lives: "For Their Love" (Play It Again Sam, April 2020)
Diese Band ging bislang komplett an mir vorbei. Irgendwo zwischen Indie-, Folk-Rock und großorchestralem Pop der späten 60er (Scott Walker, David Ackles).
(2020-05-20)
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Thundercat: "It Is What It Is" (Brainfeeder, April 2020)
Ein Bassvirtuose, Falsettgesang, das Schlagzeug meistens vom Computer - keine Zutaten, aus denen ich mir normalerweise meine Leibspeisen zubereite! Stephen Bruner, A.K.A. "Thundercat", mag ich aber irgendwie sehr. Wie immer mit Unterstützung seiner ebenfalls von mir hochgeschätzten Kollegen Kamasi Washington (sax) und Steven Ellison (A.K.A. Flying Lotus).
(2020-05-16)
[Drunk | Kamasi Washington | Flying Lotus]
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"The Third Mind" (Yep Roc, Febr./Juni 2020)
Ex-Blasters-Gitarrist Dave Alvin spielt zusammen mit Leuten aus dem Camper-Van-Beethoven-Umfeld und dem Drummer von Richard Thompson Lieder von Alice Coltrane, Fred Neil, Bonnie Dobson, der Paul Butterfield Blues Band und den 13th Floor Elevators, sowie der einzigen Eigenkomposition mit dem Namen Claudia Cardinale ein - diese Platte musste ich natürlich haben!
(2020-05-15)
[Dave Alvin | The Blasters | Paul Butterfield Blues Band | Camper Van Beethoven | Alice Coltrane | Bonnie Dobson | Fred Neil | Richard Thompson]
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Cymande: "Promised Heights" (Janus, 1974 * Dr. Bongo, April 2018)
Eine Zufallsentdeckung bei Youtube: Cymande waren eine britische Band mit Wurzeln in der Karibik, die irgendwo zwischen Jazz, Funk, Rock und Soul ihre kleine Nische hatten. Mich hat das tolle Cover aufmerksam gemacht und der Sound der Band begeistert mich. Als vergleichbare Bands, sofern ich das als Laie beurteilen kann, fallen mir War (vor allem wegen des Saxofons und der Perkussion) und die kaum bekannte Band Mombasa (vor allem wegen des klaren, fast puristischen Klangs) ein. Irgendwann hat es mich auch an Embryo erinnert - das kann ich aber nicht weiter konkretisieren.
(2020-05-10)
[War]
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Damien Jurado: "What's New, Tomboy?" (Loose, Mai 2020)
Das neue Album kommt zwar nur auf eine schlappe halbe Stunde Laufzeit, ist aber (natürlich) gelungen. Seit sein Kumpel Richard Swift verstorben ist kümmert sich Jurado selber um die Produktion und hat mit Josh Gordon wieder einen neuen multiinstrumentalen Partner.
(2020-05-03)
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