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Michaels aktuelle Plattentipps

Auf diese Neuerscheinungen für das nächste Jahr freue ich mich schon sehr:

  • Die Türen (3fach-Vinyl-Only im Januar!)
  • Loretta (2fach-Vinyl-Only im Januar!)
  • Michael Chapman (Februar)
  • Motorpsycho (Februar)
  • Robert Forster (März)
  • (31.12.2018)

    Motorpsycho: "The Crucible" (Stickman, Febr. 2019)
    Nur ein Vinylscheibe von knapp 40 Minuten und nur drei Lieder - aber die haben es in sich! Ich habe keine Ahnung, wie diese Band es schon seit drei Jahrzehnten schafft, (fast) jedes Jahr ein gutes bis sehr gutes Album herauszuhauen! Dieses Mal gibt es besonders viel Mellotron zu hören und Snahs Gitarre ist in absoluter Topform!
    (17.02.2019)
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    Cass McCombs: "Tip Of The Sphere" (Anti, Febr. 2019)
    Ein Singer/Songwriter aus San Francisco, der zwar schon seit einigen Jahren dabei ist, den ich aber erst kürzlich für mich entdeckt habe! Das neue Doppelalbum ist in jeder Hinsicht gelungen und erinnert in vielen Momenten an die großen Singer/Songwriter-Alben der 70er, ohne einen Moment nostalgisch daher zu kommen. Man könnte es aber vielleicht auch so formulieren: Cass McCombs vereint in sich die erzählerischen Qualitäten eines Bill Callahan und die rockmusikalische Visionen eines Adam Granduciel (The War On Drugs) in sich, ohne wie diese zu klingen. Das jamartige Lied "Rounder" könnte auch von den Grateful Dead aus der "Blues For Allah"-Phase mit Keith Godcheaux an den Tasten stammen. Die abschließende, scheppernde Endlosrille nervt dann allerdings ein klein wenig. Trotzdem wäre es auf jeden Fall schade gewesen, wenn ich das Album verpasst hätte!
    (17.02.2019)
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    William Tyler: "Go West" (Merge, Febr. 2019)
    Der geniale Gitarrist war mal bei der Band Lambchop und macht schon seit einigen Jahre tolle Alben mit instrumentaler Gitarrenmusik, irgendwo zwischen John Fahey und Indie-Rock. Jetzt hat er mit Bassist und Produzent Brad Cook (Megafaun, Phil Cook) und dem auf diesen Seiten schon öfter erwähnten Tonmischer und Produzenten Tucker Martine erstmals ein Bandalbum aufgenommen. Als Gast ist auf einem Titel sogar Jazzlegende Bill Frisell mit dabei.
    (16.02.2019)
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    Moritz Krämer: "Ich Hab' Einen Vertrag Unterschrieben" (Tapete, Febr. 2019)
    Das zweite Soloalbum eines der beiden Lokführer auf der Höchsten Eisenbahn habe ich mir, inzwischen eine Ausnahme, auf CD angeschafft, da mir die Vinylversion mit fast doppeltem Preis doch deutlich zu teuer war. Die Platte ist ganz ausgezeichnet, Songs und Stimme wie immer vom Allerbesten. Ich überlege nur noch, ob das Album ein Fall für die Ugly Covers ist. (16.02.2019)
    Michael Chapman: "True North" (Paradise Of Bachelors, Febr. 2019)
    Der knorrige alte Mann aus England (so kam er mir bereits in den 70ern vor!) hat mit seinem großen Fan Steve Gunn und der Hilfe von ein paar Legenden (Sängerin Bridget St. John und Pedal-Steel Meister BJ Cole) ein ausgezeichnetes, neues Album aufgenommen.
    (16.02.2019)
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    Mercury Rev: "The Delta Sweete Revisted" (Bella Union, Febr. 2019)
    Die wunderbare Band aus dem Upper State New York scheint nur noch ein Studioprojekt zu sein, bestehend aus Sänger Jonathan Donahue, Gitarrist Grasshopper und dem neu dazugekommenen Keyboarder Jesse Chandler, der zuvor bei der ebenfalls wunderbaren Band Midlake (gibt's die eigentlich noch?) gespielt hat. Als Thema hat sich die Band das Album "The Delta Sweete" der Country/Soul-Sängerin und Songschreiberin Bobbie Gentry vorgenommen, wobei die Lieder nicht von Jonathan Donahue, sondern von der coolsten Liste an Gastsängerinnen gesungen werden, u.a. Norah Jones, Hope Sandoval, Beth Orton, Lucinda Williams, Rachel Goswell (Slowdive), Vashti Bunyan, Marissa Nadler, Phoebe Bridgers und Laetitia Sadier (Stereolab). Trotzdem findet der AllMusicGuide das Album irgendwie nur so einigermaßen gelungen. Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen, denn das Ergebnis ist toll. Außerdem werde ich mir natürlich schleunigst die Orignalvorlage besorgen!
    (16.02.2019)
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    Jessica Pratt: "Quiet Signs" (City Slang, Febr. 2019)
    Auch das dritte Album der Sängerin aus San Francisco ist wieder sehr spärlich instrumentiert. Zu ihrer eigenwilligen Stimme und Akustikgitarre gibt es nur ein paar Overdubs mit den gleichen Zutaten, so wie es auch Joni Mitchell in ihrer Anfangszeit gemacht hat, dazu ein paar Farbtupfer von wenigen Gastmusikern mit Keyboards und Flöte. Das knapp halbstündige Ergebnis ist ganz wunderbar gelungen, fast so gut wie Pink Moon, das dritte Album meines großen Helden Nick Drake.
    (16.02.2019)
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    Die Türen: "Exoterik" (Caroline/Staatsakt, Jan. 2019)

    "Das schwierige fünfte Album!" spricht der selbsternannte Experte vom Sticker dieses Dreifach-Vinyl-Only-Albums. Das nenne ich dann mal eine wirklich coole Selbstsicherheit!
    (27.01.2019)

    Endlich habe ich die Zeit gefunden, mir dieses monströse Werk auf sechs Schallplattenseiten mal komplett anzuhören. Außer dass es vielleicht etwas lang geraten ist, gefällt es mir recht gut. Es bietet zwar keine richtigen Songs, sondern nur editierte Jamsessions und hat auch keine richtigen Songtexte, sondern nur kurze, knappe Parolen, aber irgendwie mag ich das sehr. Die Berliner Band mit Wurzeln im westfälischen Borken hat sich ihren eigenen Kosmos erschaffen und kann dort anscheinend machen, was sie will!
    (10.02.2019)

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    Loretta: "The Stars My Destination" (Treibender Teppich, Jan. 2019)
    Das neue Vinyl-Only-Doppelalbum von Stuttgarts bestgehütetstem Geheimnis gibt es nicht im Handel, sondern nur direkt bei der Band oder bei Bandcamp. Die eine Hälfte wie gewohnt zu Hause im Ländle von Drummer und Tonmeister Bernhard Hahn produziert, die andere Hälfte von Sänger und Songschreiber Andeas Sauer in Köln bei und mit den wunderbaren Locas In Love aufgenommen. Da muss doch unbedingt mal ein Doppelgig beider Bands in Köln her, damit ich sie mir mal wieder anhören kann (wer wissen will, warum mir der Weg nach Stuttgart zu anstrengend ist, der lese vielleicht mal meinen Konzertbericht von 2009!).
    (27.01.2019)
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    Supergroup: "Vol. 4" (Micropal, Nov. 2018)
    Noch mehr Nürnberger! Aus der gleichen Szene wie die Truffauts stammt auch diese vermeintliche Supergruppe mit viel Humor. Gitarrist Zattl spielt auch bei When Skipjack Tripped, Bassist Hubertus Mohr war mal bei den wunderbaren B'Shops, Drummer bei Missouri und so weit ich weiß auch bei Throw That Beat In The Garbage Can, letztere zwar am bekanntesten aus dieser Auflistung mittelfränkischer Rockgeschichte, aber auch die einzigen, von denen ich selber nichts im Plattenschrank stehen habe.
    (13.01.2019)
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    The Truffauts: "Oscar" (Micropal/TP9, Okt. 2018)
    Die Burschen aus Nürnberg mit der frankophilen Ader machen schon seit circa 30 Jahren ziemlich guten Gitarrenrock - und alle paar Jahre gibt es auch eine neue Platte. Kennengelernt habe ich sie damals über den tollen Indie-Sampler "The Sound & The Fury" von 1987. Aber auch "Oscar" mag ich sehr.
    (25.12.2018)
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