Waiting For Louise präsentiert: Michaels Favoriten von 2022
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Michaels Favoriten 2022

Jahresrückblick etc.

Cat Power macht den ersten Schritt in 2022 ...
(20.02.2022)

Das Album des Jahres

Highlights des Jahres

The Jazz Butcher: "The Highest In The Land" (Tapete, Feb. 2022)
Im November 2021 verstarb der englische Sänger und Gitarrist Pat Fish, den ein kleiner Teil der Welt als den "Jazz Butcher" kannte, bzw. dessen Bandleader er war - so ganz klar ist das nie gewesen. Im Sommer des letzten Jahres hat er sich mit ein paar alter Kumpels, vor allem Drummer Dave Morgan und Bassist Tim Harries, ins Studio begeben, um sein letztes Album aufzunehmen. Für mich war es schwierig, dieses Album jetzt mit etwas Verzögerung nach seinem Tod wie ein normales Album zu hören - so dachte ich es jedenfalls. Aber es ist einfach ein wunderschönes Album und somit ein tolles Abschiedsgeschenk bzw. ein tolles Vermächtnis.
(2022-03-08)
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Midlake: "For The Sake Of Bethel Woods" (Bella Union, März 2022)
Midlake haben sich in den letzten Jahren ziemlich rar gemacht. Das neue Album knüpft nahtlos an die genialen Alben zuvor an. Großartig. Kandidat für die Jahresliste 2022
(2022-03-27)
[Antiphon]
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Jerry Leger: "Nothing Pressing" (Warner/Latent, CD: März 2022 * Vinyl: April 2022)
Ein ganz vorzüglicher Singer/Songwriter aus Kanada, den ich erst kürzlich durch Zufall entdeckt habe! Tolle Lieder & interessante Texte. Die Klänge sind tief verwurzelt in den 70ern, zum Beispiel ist das einzige eingesetzte Tasteninstrument das Wurlitzer E-Piano. Bassist und Schlagzeuger haben sicherlich schon mal Neil Youngs "Harvest" Album gehört. Trotzdem ist das Album nicht altbacken oder nostalgisch, sondern klingt sehr frisch.
(2022-05-01)
[The Cowboy Junkies]
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Kurt Vile: "(watch my moves)" (Verve, April 2022)
Auch Indierocker Kurt ist jetzt endlich bei einer großen Plattenfirma! OK, Verve ist natürlich das coole Label für Jazz und etwas seltsames Zeug aus den Bereichen Rock und Folk bei der Firma Universal und gibt's mindestens schon seit den seligen Hippiezeiten, aber das ist natürlich trotzdem ein gewagter Schritt, denn irgendwie muss am Ende ja auch hier die Kasse stimmen. Und dann noch ein echtes Doppelalbum mit 2 x 40 Minuten! Das hat ihm in dem Laden dann zu unserem Glück niemand ausgeredet. Oder es ist nicht aufgefallen? Auf jeden Fall gibt es hier an die 80 Minuten nicht immer geniales, aber immer gutes und spannendes Zeug, dass Kurt in seiner unnachahmlichen, tiefenentspannten Art uns allen präsentiert. Klasse Platte!
(2022-06-05)
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Willkommen zurück ...

The Pearlfishers: "The Young Picnickers" (Marina, 1999 * April 2022)
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The Pearlfishers: "Across The Milky Way" (Marina, 2001 * April 2022)
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The Pearlfishers: "Up With The Larks" (Marina, 2007 * April 2022)
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Neil Young: "Eldorado" (Reprise, CD: Apr. 1989 * Vinyl: Aug. 2022)
[Freedom ]
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auch gut ...

Cat Power: "Covers" (Domino, Jan. 2022)
Das ist nach "The Covers Record" (2000) und "Jukebox" (2008) bereits Chan Marshalls dritte Platte mit meist ungewöhnlichen Bearbeitungen von mehr oder weniger bekannten Fremdvorlagen.
(2022-01-21)
[Jukebox | Dark End Of The Street]
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Garcia Peoples: "Dodging Dues" (No Quater, Jan. 2022)
Diese Band habe ich kürzlich in der Kultradiosendung von Klaus Fiehe auf 1Live entdeckt, der die Truppe als "Gaukler" beschrieb. Für mich ist das einfach eine neue, spannende Band, bei der sich alles um Gitarren und Gitarrensoli dreht, so wie in meiner und Klaus' Jugend, den 70ern. Also würde "Jamband" als Kategorie vielleicht passen. Vergleiche mit Thin Lizzy kann ich nicht beurteilen, da ich Phil Lynotts Truppe nur aus deren Anfangszeit mit "Whiskey In The Yar" kenne, was wohl nicht gemeint sein wird. Der Vergleich mit den Meat Puppets passt dagegen besser: ebenfalls geniale Gitarren-Gniedler, aber so wie die "Garcia Völker" nicht die allerbesten Sänger (jeder darf mal an's Mikro ...), aber trotzdem tolle Musik. Ob der Bandname vielleicht etwas unsubtil in Richtung Jerry Garcia, den toten Meistergitarristen der Mutter aller Jambands, den Grateful Dead, verweisen soll? Keine Ahnung! Klaus Fiehe hat sich auf jeden Fall nicht in diese Richtung geäußert. Ach ja: "produziert" hat die Platte Will Oldhams Kumpel Matt Sweeney, besser gesagt: er hat die Jungs wahrscheinlich einfach machen lassen und obwohl sie gleich drei Gitarristen in den eigenen Reihen haben, natürlich selber noch seine Gitarre ausgepackt. Wo sonst immer nur drei Gitarristen spielen, da ist auch Platz für vier.
(2021-02-13)
[The Grateful Dead | Meat Puppets | Matt Sweeney & Bonnie 'Prince' Billy]
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Lady Blackbird: "Black Acid Soul" (BMG/Foundation, Jan. 2022)
Wunderbarer, entspannter Jazz der amerikanischen Jazzsängerin Marley Munroe mit klassischem Sound (Piano, Bass, Schlagzeug). Aber wieso "Acid"? Das führt eher zu Missverständnissen, wer hier jetzt einen Ersatz für Amy Winehouse erwartet, liegt komplett daneben.
(2022-02-06)
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Mekons: "Exquisite" (Digital: Juni 2020 * Vinyl: Glitterbeat, Jan. 2022)
Das neue Album der Mekons wird etwas "versteckt" vom Glitterhaus-Weltmusik-Ableger Glitterbeat mit Verspätung und in limitierter Auflage nun auch auf klassischem Tonträger veröffentlicht.
(2022-01-18)
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Big Thief: "Dragon New Warm Mountain I Believe In You" (4AD, Feb. 2022)
Ein echtes Doppelalbum: 20 Lieder, 2x40 Minuten. Das ist vielleicht dem einen oder anderen etwas zu viel des Guten - aber es ist eben genau das: gut. Ein tollte Band mit einer tollen Sängerin und Songschreiberin, die hier etwas großes geschaffen haben.
(2022-03-20)
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Erin Rae: "Lighten Up" (Thirty Tigers/Good Memory, Feb. 2022)
Ihr zweites Album hat die Sängerin und Songschreiberin Erin Rae McKaskle, deren Namen mir zum ersten Mal im Klappentext des Solodebüts von Spencer Cullum aufgefallen war, mit dem von mir bereits mehrfach gewürdigten Produzenten und Multiinstrumentalisten Jonathan Wilson aufgenommen und klingt deshalb auch etwas weniger puristisch ausgefallen.
(2022-03-22)
[Jonathan Wilson | Spencer Cullum]
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The Jeremy Days: "Beauty In Broken" (Circushead, März 2022)
Ich muss gestehen, dass ich die Band zu ihrer großen Zeit in den späten 80ern ("Brand New Toy") zwar gehört und auch für "ganz gut" befunden habe, aber ich war kein Fan im engeren Sinne. Erst die Soloaktivitäten von Dirk Darmstaedter in den 00er und 10er Jahren unter dem "Bandetikett "Me & Cassity" haben mich wirklich überzeugt. Komischerweise scheint diese Reunion der alten Truppe (nur der Bassist von damals scheint nicht mehr dabei zu sein) heute kaum jemand zu interessieren. Dabei knüpft "Beauty In Broken" musikalisch und qualitativ nahtlos an die alten Erfolge an.
(2022-05-21)
[Me And Cassity]
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The Weather Station: "How Is It That I Should Look At The Stars" (Fat Possum, März 2022)
Mit etwas Verzögerung habe ich jetzt auch das neue Album von Tamara Lindeman gehört - gefällt mir auch gut. Sehr ruhig, sehr zurückhaltend, (trotzdem?) sehr schön
(2022-05-20)
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Archive: "Call To Arms & Angels" (Play It Again Sam/Dangervisit, April 2022)
Die echten Archive-Hardcorefans werden jetzt sicher fragen: wie kommt der Kerl nach all den Jahren plötzlich auf diese Band? Ganz einfach: kürzlich gab es bei WDR5, wo ich manchmal Wortbeiträge genieße um der tagesaktuellen Popmusik zu entgehen, spätabends eine komplette Sendung zum neuen Album, was mich neugierig gemacht hat. Die Entscheidung war nach ein paar weiteren YouTube-Videos schnell gefallen: die Platte muss her. Und hier gingen die kleineren Probleme bzw. Widrigkeiten los, denn es gibt zahlreiche Veröffentlichungsformate: von der "schlichten" Doppel-CD für schlappe 17 Oiro, über das "normale" Dreifach-Vinyl für knapp über 40 bis hin zum "Limited Deluxe Edition Box Set (White Vinyl)" für sage und schreibe 110 Toiros. Gerne hätte ich natürlich wenigstens die mittelteure Standardvinylversion geordert, aber auch das war mir dann zu teuer. Also lausche ich jetzt der CD-Ausgabe, die in einem ansehnlichen Pappcover daherkommt und, wenn ich mal ehrlich bin, völlig ausreicht, um diese schöne Musik kennenzulernen und zu geniessen.
(2022-06-27)
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M. Byrd: "Orion" (V2/Know Less, April 2022)
Hinter dem "Bandpseudonym" M.Byrd steckt der multiinstrumentell begabte Max Barth, der außer Schlagzeug und weiblichen Chorstimmen auf seiner Debüt-EP alles selber eingespielt hat. Kürzlich in der kurzweiligen und spannenden Radiosendung vom charmanten, aber leicht schrägen Klaus Fiehe auf 1Live entdeckt. Die verhallten Aufnahmen lassen schon erahnen, dass da jemand mit viel Talent sich bereit macht für die großen Bühnen. Um mal das böse Wort "Sta***rock" zu vermeiden. Gefällt mir (trotzdem?) sehr gut. Und hoffentlich kommt da noch mehr in Albumlänge. Oder machen die junden Leute heute keine Alben mehr? Immerhin ist "Orion" eine Vinyl-EP!
(2022-06-05)
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North Mississippi Allstars: "Set Sail" (New West, April 2022)
Den Namen der Band von Luther und Cody Dickinson, den Söhnen des legendären Musikers und Produzenten Jim Dickinson, kannte ich zwar schon, aber jetzt bin ich erst dazu gekommen, mich mit ihrer Musik zu beschäftigen: Rockmusik, die gleichzeitig alt (verwurzelt in den 60ern und 70ern) und sehr frisch klingt, mit Wurzeln in Blues, Country, Soul und Jazz. Wer mit anderen späten "Hippiebands" aus dem Süden der USA, also zum Beispiel der Tedeschi-Trucks-Band, den Black Crowes, Hiss Golden Messengers oder den Wood Brothers etwas anfangen kann, der ist hier richtig aufgehoben.
(2022-04-17)
[The Black Crows | Wood Brothers| Tedeschi Trucks Band| Hiss Golden Messengers]
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Flora Purim: "If You Will" (Strut, April 2022)
[Brazil!]
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Bonnie Raitt: "Just Like That" (Redwing, April 2022)
Bonnie Raitt ist schon verdammt lange dabei und macht jetzt ohne den kommerziellen Drucks eines Majorlabels anscheinend nur noch das, was sie mag - und das ist richtig gut! Sie hat schon immer auf Material anderer Autoren gesetzt, das oft extra für sie geschrieben wird. Ab und zu auch ein paar eigene Lieder. Dazu eine seit Jahrzehnten eingespielte Band. Eine richtig schöne, altmodische, besser gesagt: zeitlose Platte, die auch vor ein paar Jahrzehnten hätte erscheinen können! Da gibt's ein paar andere Kollegen aus der Zeit, die nix neues produzieren und nur noch als Oldie Shows unterwegs sind.
(2022-06-12)
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Spiritualized: "Everything Was Beautiful" (Bella Union, April 2022)
Spacemans "neue" Band ist jetzt auch schon eine ganze Weile dabei und die Hinweise auf seine alte, legendäre Band sollen hier mal nicht explizit kommen. Stattdessen (wie immer) ein Lob für das schöne Cover, das mal wieder an eine Pillenverpackung erinnern soll, dieses mal allerdings nur auf das Vinylcover aufgedruckt, aber ich werde das Cover meiner Platte natürlich nicht zerschnibbeln, um daraus eine Pillenschachtel zu basteln. Davon stehen bei mir altersgerecht schon genug herum. Aber vielleicht wäre das ja eine Idee für das nächste W4L-Cover, das im Herbst ansteht? Ach, jetzt habe ich doch glatt vergessen, etwas zur Musik zu sagen: wie immer leicht bombastischer Spacerock mit Gospelchoreinlagen. Und wie immer sehr hörenswert.
(2022-06-12)
[Ladies And Gentlemen We Are Floating In Space]
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Bouet: "Hollywood" (Stockroom Recordings, Mai 2022)
Christoph Bouet ist ein bekannter und anscheinend auch erfolgreicher deutscher Maler, von dem ich als Kunstbanause aber noch zuvor noch nie etwas gehört hatte. Kürzlich ist ein Artikel über ihn im Rolling Stone erschienen, in dem es aber um sein Hobby geht: Songs schreiben, aufnehmen und auf Platte zu veröffentlichen. Seine musikalischen Vorbilder dabei sind Bob Dylan, Neil Young und andere Singer/Songwriter der goldenen Ära der späten 60er bis frühen 70er. Das hat mich neugierig gemacht: "Hollywood" ist eine gelungene Platte, die sich nicht hinter den großen Vorbilden zu verstecken braucht. Und Christoph Bouet ist nicht nur ein guter Maler, sondern auch als Songschreiber, Sänger und Multiinstrumentalist begabt.
(2022-06-06)
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Simon Joyner: "Songs From A Stolen Guitar" (BB*Island/Grapefruit, Mai 2022)
Den Sänger und Songschreiber habe ich vor ein paar Jahren mit dem Album "Step Into The Earthquake" für mich entdeckt, obwohl er schon sehr viel länger dabei sein soll. Tolle Songs, manchmal etwas gewöhnungsbedürftiger Gesang, der sich nicht um die üblichen Gepflogenheiten für guten und "richtigen" Gesang kümmert, was Joyner und seine oft karge Musik für mich nur noch schöner und spannender macht. Auch das neue Album ist da nicht anders.
(2022-06-19)
[Step Into The Earthquake]
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Lyle Lovett: "12th Of June" (Universal/Verve, Mai 2022)
Erstes neues Album des texanischen Sängers, Schauspielers und Songwriters seit vielen Jahre, musikalisch wie immer von aller erster Güte. Leider war mir die LP zu teuer, was in letzter Zeit öfter passiert. Also musste die schnöde CD reichen.
(2022-07-16)
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The Dream Syndicate: "Ultraviolet Battle Hymns and True Confessions" (Fire, Juni 2022)
Steve Wynn und seine Truppe sind seit ihre Reunion vor ein paar Jahren ziemlich fleißig, ich hab sogar nicht mitgezählt wie viele Alben in der "Neuzeit" dazugekommen sind zu den Glanztaten der 80er. Die "Ultravioletten Kriegshymnen" sind sogar nochmal ein Fortschritt gegenüber dem 200er-Werk "The Universe Inside". Dieses mal wieder kurze, knackige Lieder und keine langen Improvisationen - die ich allerdings auch sehr schätze. Alte Säcke in vollem Saft!
(2022-07-18)
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Jetzt!: "Können Lieder Freunde sein?" (Tapete, Juni 2022)
Ich kann mich noch ganz schwach an einen Artikel in einer Musikzeitschrift aus den 80ern erinnern (das war sicherlich SPEX oder ein Fanzine), in dem ein paar aufstrebende Nachwuchskünstler vom ostwestfälischen Label "Fast Weltweit" (oder so ähnlich?) vorgestellt wurden. Dazu gehörten nach meiner zugegebenermaßen recht blassen Erinnerung Jochen Distelmeyer, der dann mit der Band Blumfeld bekannt wurde, Bernadette Hengst, die später in der von mir verehrten Damenkombo "Die Braut Haut Ins Auge" sang, Bernd Begemann und, wie ich kürzlich erst erfahren habe, Michael Girke von der Band "Jetzt!", der als einziger von den vieren keine Musikkarriere machte. Ich muss gestehen, dass ich von seiner Band "Jetzt!" bisher noch nie etwas gehört habe. Trotzdem gibt es wohl Fans seit damals, besonders beim Hamburger Label Tapete, die jetzt (Achtung: Wortspielalarm!) dafür gesorgt haben, dass Michael Girke doch noch einen Platz im Rampenlicht bekommt. Produziert von Thomas Wenzel, auch aus OWL (OWL = Ostwestfalen-Lippe, ihr Erdkundebanausen!), Bassist bei den legendären Goldenen Zitronen aus Hamburg und bei den Sternen. Letztere Band natürlich auch aus OWL (woher sonst?). Deren Sänger Frank Spilker soll auch mal bei "Jetzt!" gespielt haben. Es kann allerdings sein, dass ich hier jetzt was durcheinanderbringe. Die Musik der neuen Platte? Ich habe gelesen, es klingt wie eine Mischung aus Woodstock und Burg Waldeck, was natürlich Quatsch ist, aber eben auch lustig. Sagen wir's also besser so: leicht schrammeliger Gitarrenpop mit ausgezeichneten deutschen Texten. Mag ich inzwischen sehr. Ach ja: entdeckt kürzlich Sonntagnacht bei Klaus Fiehe auf 1Live.
(2022-07-18)
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Das Paradis: "Transit" (Grönland, Juni 2022)
Man(n) muss kein Grönemeyer-Fan sein, um die Arbeit seines Plattenlabels "Grönland" zu schätzen. Hier sind wichtige Krautrocksachen wieder veröffentlicht worden, zum Beispiel "Neu", aber auch der von mir hochgeschätzte Niels Frevert ist dort zu Hause. Hinter dem Paradis steckt der Leipziger Florian Sievert, der zuvor im Duo als "Talking To Turtles" auf Englisch unterwegs war, aber das ging irgendwie an mir vorbei. Seiner neue Platte habe ich, wie so einiges in letzter Zeit, beim unermüdlichen Klaus Fiehe auf 1Live entdeckt. Sonntagnachts ab 22 Uhr drei Stunden geballte Musik abseits des Mainstreams auf WDR1, wie es früher einmal hieß.
(2022-06-27)
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Erstellt: 20.02.2022 Letzte Aktualisierung: 06.09.2022 19:54 2960 Besucher seit dem 20.02.2022
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