Zurück Zehn Zoll Vinyl Unten

Jazz aus Finnland exklusiv auf Zehn-Zoll-EPs: da hat sich in den letzten Wochen so einiges bei mir angesammelt, etwa das Jukka Eskola Soul Trio mit Orgel, Trompete und Schlagzeug, die Big Band von Mikko Innanen live vom Moerser Jazz Festival und das wunderbare Trio Dunstan ...
(23.03.2017)

Frisch ausgepackt ...

"Dunstan" (Grotto X We Jazz, Nov. 2016)

... und hier die nächste 10-Zoll-EP vm finnischen Grotto-Label. Das Trio Dunstan besteht aus Trommler Teppo Mäkynen, der auch im Jukka Eskola Soul Trio spielt, Bassist Antti Lötjönen, vormals auch mit Mäkynen und Eskola auch im Five Corners Quintet aktiv, sowie dem amerikanischen Altsaxophonisten Logan Richardson. Das verspricht vom Klangspektrum her gesehen vielleicht erst ein mal nicht viel, weil es weder Klavier noch Gitarre zu hören gibt, ist aber richtig gut.
(23.03.2017)

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"Mikko Innanen 10+" (Grotto X We Jazz, Nov. 2016)

Die dritte EP vom Grotto-Label. Mikko Innanen ist ein finnischer Saxophonist, Komponist und Bandleader (mehr als 10 Musiker!), live vom Moerser Jazzfestival, Pfingsten 2015. Mit dabei u.a. Labelkollege Jukka Eskola.
(11.03.2017)

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The Five Corners Quintet: "Othello" (Ricky Tick, Apr. 2009)
Finnischer Jazz auf 10-Zoll und in einem schlicht-elegantem Cover? Das hatten wir doch kürzlich erst! Auch im Five Corners Quintet ist Trompeter Jukka Eskola dabei, genauso wie sein Drummer Teppo Mäkynen. Die Musik stammt vom Komponisten Kerkko Koskinen aus einer finnischen Shakespeare-Theaterproduktion.
(08.03.2017)

Das Archiv

The Wave Pictures: "Canvey Island Baby" (Acuarela, Jan. 2017)
Ein Coveralbum im doppelten Sinne: die englische Band verneigt sich vor Telecaster-Maestro Wilko Johnson akustisch durch fünf Neuaufnahmen seiner Lieder, dazu ein Wave-Picture-Original im Wilko-Stil, und optisch durch eine liebevolle Nachstellung des Covers vom Dr. Feelgood Debütalbum "Down By The Jetty".
(20.02.2017)
Peter Broderick: "Grunewald" (Erased Tapes, Dez. 2016)
Der US-amerikanische Multiinstrumentalist Peter Broderick ist gleichermaßen in klassischer Musik und im Indie-Folk zuhause. Diese EP enthält fünf Lieder, die er 2010 an einem Tage in einer Berliner Kirche aufgenommen hatte. Piano- und Geigen Instrumentalstücke mit toller Akustik.
(26.02.2017)
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Jukka Eskola Soul Trio: "II" (Grotto X We Jazz, Nov. 2016)

Die zweite EP des Trios, wenige Monate später erschienen und ohne weitere Mitmusiker ...
(28.01.2017)

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"Jukka Eskola Soul Trio" (Grotto X We Jazz, Juni 2016)

Debüt-10-Zoll des finnischen Jazztrios um Trompeter Jukka Eskola, Drummer/Produzent Teppo Mäkynen und Organist Mikko Hekevä, ergänzt um drei weitere Musiker an Bass, Saxofon und Flöte.
(28.01.2017)

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John Coltrane: "The Roulette Sides" (Warner Bros/Parlophone/Roulette, April 2016)
Frisch aus der 2nd-Hand-Kiste ist diese 10-Inch, erschienen zum letzten Record Store Day. Vier klanglich gute Monoaufnahmen vom September 1960 für das Roulette-Label, die damals anscheinend nur auf einem Sampler zusammen mit anderen Künstlern veröffentlicht wurden. Historisch interessant insofern, dass es Coltranes erste Aufnahmen mit McCoy Tyner sind (am Bass Steve Davis und am Schlagzeug Billy Higgins).
(19.06.2016)
Element Of Crime: "Wenn der Wolf schläft müssen alle Schafe ruhen" (Universal/Vertigo, März 2016)
Der Titelsong vom letzten Album "Lieblingsfarben Und Tiere" von 2014, dazu drei neue Lieder.
(17.06.2016)
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Get Well Soon: "Born With Too Much Love" (Caroline, Jan. 2016)
Gekauft am Fanartikelstand direkt neben dem Glitterhaus. Die EP gab es bisher nur als Teil der Luxus-CD-Version vom aktuellen Album "Love". Ein nettes Mitbringsel vom Festival, aber die Musik sagt mir eher nicht zu: Zuviel Pathos, Keyboards & Drumcomputer ...
(28.05.2016)

Konzerthighlight: OBS 20, Beverungen, 14.05.2016. Die Position als Topact am Samstagabend hat sich Konstantin Gropper mit seiner Band auf jeden Fall verdient!

Hugo Race & The True Spirit: "False Idols" (Glitterhouse, Nov. 2015)
Fünf Lieder als famoser Nachschlag zum neuen Album "The Spirit" vom vergangenen Mai.
(19.11.2015)
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Sóley: "Don't Ever Listen" (Morr Music, Okt. 2015)
Von der isländischen Sängerin und Songschreiberin Soley Stefánsdóttir habe ich mir vor ein paar Jahren schon mal eine 10-Inch gekauft ("Theater Island").
(28.01.2016)
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The Decemberists: "Florasongs" (Rough Trade/Capitol, Okt. 2015)

Auch für das 2015er Album "What A Terrible World, What A Beautiful World" hat die Band eine wunderbare EP mit weiteren Liedern herausgebracht, wie ich kürzlich durch Zufall entdeckte ...
(28.01.2017)

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"Harlowe" (Consoulling Sounds, Sept. 2015)

Eine Zufallsentdeckung bei JPC: diese EP ist limitiert auf schlappe 300 Exemplare, dort auf Lager und trotzdem zu einem überraschend günstigen Kurs zu bekommen. Über die Band, bzw. über das Projekt, weiß ich nichts, außer dass sie aus Belgien stammt und ein gewisser CHVE (Colin H. Van Eeckhout) dabei ist, der einen gewissen Bekanntheitsgrad als Sänger der Post-Metal-Band Amenra haben soll. Mit Metal bin ich ja bekanntlich wenig vertraut, bei Post-Metal weiß ich noch nicht einmal, was das ist und kannte ihn oder seine Band bisher auch nicht. Hörbeispiele gibt es leider auch keine. Trotzdem war ich neugierig und habe die kleine Platte bestellt - vielleicht nur wegen des stilvollen Covers. Ausserdem schreibt das Label auf seiner Homepage recht geheimnisvoll das Folgende über die Band:

"Harlowe is the remnant of several interesting and great musicians who collided at some point in time, leaving us this mesmerizing album."

Ach ja: die EP ist inzwischen bei meinem Hoflieferanten zwar nicht mehr auf Lager, kann aber immer noch geordert werden - wenn auch zu einem inzwischen deutlich höheren Preis. Und was soll uns das jetzt sagen? Ich habe keine Ahnung.
(28.09.2016)

Rocky Votolato/Chuck Ragan: "Kindred Spirit" (Side One Dummy, Juni 2015)

Eine Split-EP mit je drei Liedern der beiden "verwandten Seelen". Rocky Volato hatte ich Pfingsten auf dem 19. Orange Blossom Special im Glitterhausgarten gesehen und fand ihn dort zwischen allen den großartigen anderen Künstlern aber nur "ganz OK". Seine drei Lieder auf der Platte sind dagegen sehr schön, mehr Folk und weniger Rock. Der mir bislang unbekannte Chuck Ragan klingt für mich aber beim ersten Hören etwas zu sehr wie ein Rockshouter, wenn auch mit einer leicht countryfizierten Begleitung. Ganz nett, aber mir im Moment etwas zu sehr "Nashville".
(19.11.2015)

Mavis Staples: "Your Good Fortune" (Anti, Mai 2015)

Die legendäre Sängerin der Staple Singers mit zwei ihrer alten Klassiker und zwei neuen Liedern des mir bislang unbekannten Produzenten Son Little, dessen Gitarrenfiguren gut rüberkommen und dessen Drumloops mich als eher altmodischen Hörer zumindest nicht nerven. Aber eigentlich geht es natürlich nur um Mavis und ihre Stimme.
(19.07.2015)

Torpus & The Art Directors: "Being Discovered" (Grand Hotel van Cleef, Mai 2016)
Meine Entdeckung vom 20. OBS: eine junge Folkrockband aus Nordfriesland mit einer brandneuen EP mit fünf Coversongs. Ein Lied aus meiner Generation ("Johnny & Mary" von Robert Palmer) und vier weitere, bei denen man den Alterunterschied zwischen mir und der Band schon ein wenig merkt, wobei ich zwar die gecoverten Bands zumindest namentlich kenne (MGMT, Angus & Julia Stone, Keane & The Cardigans), mir aber die Lieder selber nichts sagen.
(21.05.2016)

Konzerthighlight: OBS 20, Beverungen, 15.05.2016.

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Björn Kleinhenz: "Battles Long Lost" (JellyFant, April 2015)
Vier Lieder des Schweden als Vorgeschmack auf das aktuelle Album "Ursa Minor" vom Dezember 2015, wobei es nur "Before The Ride" in abweichender Version auf das Album geschafft hat. Die Vinylausgabe ist limitiert und kann man nur direkt beim Label bekommen. Ach ja: vor ein paar Jahren fiel mir der Künstler zum ersten mal auf - durch den Zehn-Zöller "Dackes Drabanter".
(31.12.2015)
Liam Finn: "The Nihilist Demos" (Yep Roc, April 2015)
Von der gleichen Kaufaktion wie die Waterboys und vom gleichen Record Store Day stammt auch diese Demosammlung im edlen goldenen Cover von Neil Finns talentiertem Sohn.
(31.07.2016)
The Waterboys: "Puck's Blues " (Kobalt/Harlequin and Clown, April 2015)
Von einem Räumungsverkauf mit 50% Rabatt, auf den mein Kumpel Frank und ich vorgestern in Köln gestossen sind, stammt diese 10-Zoll mit vier Demoaufnahmen von Mike Scott zum aktuellen Album "Modern Blues", erschienen zum Record Store Day 2014. Schickes Cover mit vielen kleinen Löchern.
(31.07.2016)
David Crosby: "Croz" (Blue Castle, Nov. 2014)
Eine limierte Zehn-Zoll-Single zum Record-Store-Day. Da die Erstauflage (angeblich nur 5000 Stück!) wohl doch etwas überdimensioniert war (die Zeiten sind halt hart für die Plattenindustrie!), gelangten doch noch genug Exemplare in den normalen Verkauf, sodass auch ich mir jetzt diese hübsche, kleine Platte kaufen konnte. Eigentlich eine sinnlose Aktion, da ich ja schon beide Lieder vom normalen Album kenne - aber egal.
(04.01.2015)
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Nick Cave & The Bad Seeds: "Give Us A Kiss" (Kobalt/Bad Seed, Nov. 2014)
Zwei Lieder vom letzten Album "Push The Sky Away", die B-Seite "Jubilee Street" sogar als bisher unveröffentlichte Liveaufnahme.
(12.12.2014)
Get Well Soon: "Greatest Hits " (City Slang, Nov. 2014)
Der dritte Teil vom 21.11. ist für Coversongs reserviert: Wham, The Stranglers, Elton John und Brian Wilson gehören zu den Helden von Konstantin Gropper.
(29.11.2014)
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Get Well Soon: "Henry - The Infinite Desire Of Heinrich Zeppelin Alfred Von Nullmeyer" (City Slang, Nov. 2014)
In der Folge 2 vom 14.11. dann anscheinend so etwas wie eine Filmmusik. Das klingt noch am ehesten nach einer typischen Get Well Soon-Platte.
(29.11.2014)
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Get Well Soon: "The Lufthansa Heist" (City Slang, Nov. 2014)
Gleich drei Zehn-Zoll-Eps bekommen wir im Wochenabstand geboten. Am 07. November hat Konstantin Gropper in der ersten Folge 6 neue Lieder herausgebracht, die für Get Well Soon-Verhältnisse relativ wüst daherkommen - ist das schon Garagenrock?
(29.11.2014)
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The Staves: "Blood I Bled EP" (Atlantic, Okt. 2014)
Ein Appetithappen zum neuen Album der drei Staveley-Taylor Schwestern, das im Januar 2015 erscheinen wird, aufgenommen in den USA im Studion von Justin Vernon (Bon Iver, Volcano Choir).
(29.11.2014)
Element Of Crime: "Lieblingsfarben Und Tiere" (Universal/Vertigo, Aug. 2014)
Das Titellied zum neuen Album und drei Coversongs (Pink Floyd, John Mayall und eine James Bond-Filmmusik). Da war die Anschaffung natürlich Pflicht!
(31.08.2014)
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Charles Lloyd: "Live At Slugs'" (Resonance, April 2014)
Eine kürzlich beim Surven entdeckte, limitierte Platte vom Record Store Day 2014, die damals wohl nicht limitiert genug war, um sofort ausverkauft zu sein - egal d'rum, denn die Besetzung mit Gabor Szabo, Ron Carter und Pete La Roca machte mich natürlich neugierig. Zwei Lieder, live aus einem New Yorker-Club, vom 19.09.1965.
(25.07.2015)
Kasabian: "48:13" (Sony/Coumbia, Juni 2014)

Bislang habe ich mich für diese britische Rockband wenig interessiert - und wäre das neue Album nicht als Doppel-Zehn-Zöller herausgekommen hätte sich das auch sicherlich nicht geändert! Jetzt schau'n wir mal, ob das eine gute Kaufentscheidung war!
(27.07.2014)

Na ja - das ist irgendwie nicht mein Ding! Brit-Pop ist und bleibt wohl auch zukünftig ein Buch mit sieben Siegeln für mich.
(31.08.2014)

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Blaudzun: "Promises Of No Man's Land" (V2, März/April 2014)
Diese Platte ist quasi mein Urlaubsandenken vom OBS-Festival zu Pfingsten in Beverungen, auch wenn die Band dort dieses Jahr gar nicht selber gespielt hat. Beim Glitterhouse-Label ist der holländische Singer/Songwriter Johannes Sigmond mit dem "Bandpseudonym" Blaudzun zwar aktuell für Deutschland unter Vertrag, aber ich habe natürlich das limitierte holländische 10-Zoll-Doppelalbum zum Record-Store-Day für 12 Oiros der Glitterhouse-Version (12-Zoll-LP inklusive CD für 13 Oiro!) vorgezogen. Und nicht wegen dem eingesparten einen Oiro oder weil es limitiert ist.
Die Musik? Erinnert mich ein wenig an den deutschen Singer/Songwriter Konstantin Gropper, auch bekannt als Get Well Soon, ist also durchaus ein klein wenig bombastisch. Also sehr schön, aber wohl nicht unbedingt essentiell. Aber welche Platte ist das schon?
(04.07.2014)
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Dean Wareham: "Emancipated Hearts " (Double Feature, Okt. 2013)
Dean Wareham, der Ex-Sänger und Gitarrist von Galaxy 500 (zusammen mit Damon & Naomi) und Luna, war zuletzt mit seiner bassspielenden Gattin Britta Phillips als Duo unterwegs ("Dean & Britta"). Jetzt folgt sein spätes Solo-Debut, bei dem aber Britta immer noch dabei ist. Fünf Originale von Dean und ein Cover der Incredible String Band ("Air").
(27.07.2014)
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The Soundtrack Of Our Lives: "Shine On" (Haldern Pop, Juli 2013)
Das Geschenk der schwedischen Band zum Abschied, erschienen (so weit ich weiß) nur auf Vinyl in 10-Zoll-Maß beim exquisten Label vom Haldern-Festival: 5 Lieder, die im letzten Jahr beim letzten Album übrig geblieben sind. Nicht ganz so schwer rockend, sondern eher "folky". Auf jeder Fall sehr schön. Servus, Junx!
(31.08.2013)
Tav Falco Panther Burns: "Live In London" (Stag-O-Lee/Frenzi, Nov. 2012)
Eine Doppel-10-Inch vom Gig aus dem Londoner "100 Club" vom 15. September des vergangenen Jahres, erschienen auf dem Label Stag-o-Lee.
Nach Michael Sheehys "Miraculous Mule" und den Excellos ist das bereits meine dritte Zehn-Zoll-Platte von dem Speziallabel aus der Glitterhaus-Familie - und irgendwie werde ich damit wieder einmal nicht so richtig warm. Bei Tav Falco habe ich mir gedacht: da hast Du doch vor kurzem erst die alte, längst vergriffene Vinyl-Ausgabe des Klassikers "Red Devil" ausgegraben - und prompt gibt's was neues von dem Mann in diesem schnuckeligen Format. Da mußt Du natürlich ebenfalls zugreifen!
Jetzt kann man mir nicht vorwerfen, dass ich ein Hi-Fi-Fetischist bin. Gute Musik ist mir im Zweifelsfall immer wichtiger als guter Sound. Die Musik von Tav Falco ist eigentlich so wie immer (durchaus positiv gemeint!), aber leider klingt sein neues Livealbum so sehr Lo-Fi, dass selbst ich es nicht richtig geniessen kann. Die Musik ist sehr verhallt und kommt von viel zu weit weg. Das scheint ein direkter Mitschnitt aus der P.A. zu sein, vom Publikum und der Atmosphäre des Clubs ist viel zu wenig zu spüren.
(18.11.2012)
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Domenico: "Cine Prive" (Plug Research, Nov. 2012)
Ein schweres Doppelalbum des brasilianischen Trommlers Domenico Lancelloti, Partner von Moreno Veloso und Alexandre Kassin im Trio "+2".
(08.02.2015)
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James Yorkston: "I Was A Cat From A Book" (Domino, Aug. 2012)
Als Zehn-Zoll-Doppelalbum kommt das neue Werk des schottischen Singer/Songwriters daher, in wenigen Tagen weitestgehend live eingespielt mit einer leicht jazzigen Begleitband. Das geht durchaus in Richtung "Astral Weeks", ohne dass man jetzt gleich von einem Meisterwerk sprechen muß.
(10.09.2012)
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Jay Farrar, Will Johnson, Anders Parker & Yim Yames: "Let's Multiply" (Rounder, April 2012)
... und noch eine limitierte EP vom letzten "Record Store Day". Zu bislang unvertonten Texten von Woody Guthrie haben die vier Herren neue Musik geschrieben. Jay Farrar war mal mit Jeff Tweedy bei Uncle Tupelo (interessanterweise gab es von Tweedys neuer Band Wilco zusammen mit Billy Bragg vor ein paar Jahren schon mal ein ähnliches Projekt namens "Mermaid Avenue"!), Will Johnson war mir bisher kein Begriff, Anders Parker spielt mit Farrar auch im Duo Gob Iron, Yim Yames, bzw. Jim James, ist Sänger der Band My Morning Jacket.
(07.07.2012)
Gravenhurst: "The Prize" (Warp, April 2012)
Eine limitierte Single von Nick Talbot zum Record Store Day (21.04.2012). Die A-Seite ist vom neuen Album "The Ghost In Daylight", auf der B-Seite gibt es Tim Buckleys "Song To The Siren" zu hören.
(30.06.2012)
Georgia Ruth: "In Luna" (Gwymon, Feb. 2012)
Georgia Ruth Williams ist eine Sängerin und Harfenspielerin aus Wales, die mit der EP "In Luna" vier wunderschöne Folksongs präsentiert. Das erste Lied "(Slipping) Through Your Hands" kommt mit total bekannt vor. Hab' ich wohl irgendwo schon einmal gehört. Aber wo & wann?
(11.05.2013)
Amos Lee: "As The Crow Flies" (Blue Note, Feb. 2012)
Dem Namen nach war mir der amerikanische Singer/Songwriter Amos Lee schon seit längerem bekannt, aber ich stelle gerade fest, dass diese 6-Track-EP mit (bisher unveröffentlichten?) Outtakes vom letztjährigen Album "Mission Bell" doch tatsächlich mein erster Versuch ist, mich mit dem Mann zu beschäftigen! Gut gemachte Musik der Marke "Hand Made", irgendwo zwischen Mainstream (im Sinne von Labelkollegin Norah Jones) und Indie-Schrulligkeit, gut produziert von Calexico-Chef Joey Burns, die das optische Versprechen des schönen Covers hält.
(17.05.2012)
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Cheyenne Marie Mize: "We Don't Need" (Roaring Colonel, Feb. 2012)
Cheyenne stammt wie Will Oldham (auch bekannt als der Bonnie-Billy Prinz) aus Louisville, Kentucky, und hat wohl auch schon mit ihm eine EP sowie ein komplettes Soloalbum herausgebracht, die ich aber beide nicht kenne. Die junge Dame ist eine kompetente Sängerin und Autorin und als Instrumentalistin sehr vielseitig: Geigerin (es gibt bei Youtube Videos mit ihr in einer Mädelz-Bluesgrass-Band an diesem Instrument), weiß sich aber auch an Gitarre, Schlagzeug und Tasten zu behaupten. Die sechs Lieder mit knapp über 20 Minuten Laufzeit auf dieser Vinyl-only-Veröffentlichung (aber mit MP3-Gutschein!) klingen vielseitig, überraschend rockig, und machen auf jeden Fall Appetit auf mehr.
(15.02.2012)
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Daughter: "The Wild Youth EP" (Glassnote, Feb. 2012)
Auf der zweiten EP, nach "His Young Heart", findet der geneigte Hörer wieder 4 interessante Titel. Die Akustikgitarre von Elena Tonra ist weitestgehend aus den immer noch sparsamen Arrangements verschwunden (ein bisschen schade!) und es gibt mit Remi Aguilella einen Drummer als drittes Bandmitglied.
(30.08.2012)
Michael Kiwanuka: "Home Again EP" (Polydor, Jan. 2012)
Als Appetitanreger auf das gleichnamige Album, das dann im März folgte, gab es zum Jahresbeginn diese 10-Inch mit zwei Non-Album-Tracks, produziert von Ethan Johns, die ich erst vor wenigen Tagen entdeckt habe. Das klingt nicht nur angenehm nach Früh70ern, sondern sieht auch noch so aus! Als würden gleich Billy Preston und Nicky Hopkins durch die Studiotür hereinkommen. Mir soll's recht sein.
(20.05.2012)
Wilco: "Speak Into The Rose" (Anti/dBpm, Nov. 2011)
Wilcos Beitrag zum Recordstore Day mit zwei neuen Liedern und zwei anderen Versionen von Songs vom letzten Album "The Whole Love" exklusiv auf rosenrotem Vinyl. Ein nettes Schmankerl für Fans und insgesamt eine gelungene Aktion.
(18.04.2012)
Dollar Bill: "She's Got It" (Rollin, Nov. 2011)

... noch mehr aktueller Blues aus England. Hinter dem witzigen (?) Namen verbirgt sich die Ein-Mann-Kappelle von Ian Bowerman mit Gitarre, Mundharmonika, Fusspauke und High-Hat ...
(29.12.2011)

Tja ... das ist schon erstaunlich, was plötzlich wieder so alles "cool" und "trendy" gilt! Der Dollar Bill ist ja auch gar nicht schlecht, aber für mich klingt es leider ein wenig zu sehr nach dem Boogie von Status Quo, wenn auch instrumental abgespeckt. Und irgendwie beschleicht mich die Ahnung, dass diese Musik von den gleichen Leuten als "Altherrenmucke" bezeichnet würde, wenn ich oder einer meiner ebenfalls wenig coolen Kumpels sie spielen würde statt dem coolen Dollar Bill ...
(31.12.2011)

"The Excellos" (Stag-o-Lee, Nov. 2011)

Big Blues aus London mit Backenbärten? Ich werde gleich mal reinhören ...
(25.12.2011)

... tja ... eigentlich nicht schlecht. Wenn man Elvis, John Lee Hooker und vielleicht auch noch den Käp'n Beefheart mag, dann ist das wohl auch genau das Richtige zum Abrocken. Aber für mich als Zuspätgeborenem, der gerade eben noch die letzten Wehen der Hippiemusik mitbekommen hat, dann doch irgendwie nicht ganz das Richtige. Da kann ich mich in die Begeisterung der Glitterhäusler über diesen neuen (?) Trend aus England nicht richtig hineinversetzen. Und aus der Bluesperspektive betrachtet fehlen mir die Gitarrensoli: also für mich dann doch lieber Buddy Guy, am besten zusammen mit Junior Wells. Aber die Rhythmen der Excellos kommen tatsächlich daher wie eine Dampflok ...
(29.12.2011)

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The Decemberists: "Long Live The King" (Capitol, Nov. 2011)
Vier Outtakes vom wunderbaren Album "The King Is Dead", einmal Homerecording von Sänger/Songschreiber Colin Meloy und mit "Jimmy Row" ein schönes Grateful Dead-Cover. Das war natürlich ein Pflichtkauf. Und lohnenswert.
(25.12.2011)
Gemma Ray: "Runaway" (Bronze Rat, Sept. 2011)

Vor ein paaren Jahren ist mir die englische Sängerin schon einmal in einem Konzert aufgefallen, aber ich muss zugeben, dass der Eindruck wohl nicht ganz so tief war, denn ich habe an das 2008er-Album "The Leader" eigentlich keine Erinnerungen - aber auch keine schlechten. Jetzt habe ich diese kleine EP in der Jahresliste von Günter Ramsauer entdeckt und mal reingehört. Erster Höreindruck: auf jeden Fall kein Fehlkauf wie die Excellos oder der Dollar Bill, aber auch keine wirkliche Begeisterung, die da aufkommt.
(01.02.2012)

Das war wohl eine Verwechselung: in Haldern habe ich mal den Klängen der irischen Sängerin Gemma Hayes gelauscht, die mir gut gefallen hatte.
(11.07.2012)

I Like Trains: "Sirens" (ILT, Juli 2011)
Eine EP mit 4 Liedern von einer englischen Band, von der ich zuvor noch nie gehört habe. Ich gestehe, dass ich die Platte in erster Linie wegen des Tonträgerformats geordert habe, allerdinx bin ich ganz zuversichtlich, dass mir die Musik gefallen wird. In den nächsten Tage höre ich mal rein ...
(29.08.2011)
Bonnie 'Prince' Billy: "There Is No God/God Is Love" (Domino/Drag City, Juni 2011)
Alle zwei Monate kommt im Moment von unserem allerliebsten Zauselbart eine neue 1o-Zoll-Platte heraus. Auch die neue ist wieder lohnenswert. Hey - wir haben ja bereits August! Kommt schon bald die nächste?
(09.08.2011)
Matana Roberts: "Coin Coin Chapter One: Gens De Couleur Libres" (Constellation, Mai 2011)
Manchmal brauche auch ich den Wink mit dem Zaunpfahl, um ein gutes Album zu entdecken! Die Jazzsaxofonistin Matana Roberts aus Chicago fiel mir mit ihrer Debüt-Dopel-10-Inch natürlich schon bei der Neuerscheinung auf, vor allem weil über das Label Constellation, den Aufnahmeort (Hotel Tango Studio in Montral) und die Begleitmusiker (u.a. Tierry Amar und Dave Payant von Godspeed You Black Emperor bzw. Silver Mt. Zion) der Bezug da war. Beim ersten, oberflächlichen Hören blieb es damals aber. Im Sommer 2013 wurde die Platte dann im Rolling Stone als eine der wenigen Platten aus den 00er-Jahren auf Platz #48 unter die 100 besten Jazzalben aller Zeiten gewählt. Ich habe natürlich noch mal reingehört und die Platte (inkl. CD) dann trotz des stolzen Preises von über 25 Oiro bestellt. Vor wenigen Tagen, nach etwa einem Vierteljahr Wartezeit, kam sie endlich mit der Post. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, aber scheinbar hat man bei Constellation wegen der neuen hohen (?) Nachfrage nochmals nachgepresst. Zwar ohne CD, aber mit MP3-Download-Code.
Ach ja - die Musik? Freejazz, Hardbop, Kirmesmusik, Chain-Gang-Gesang, Folk, Rock, Spoken Words und fast so etwas wie Rap, alles bunt gemischt, aber trotzdem gut zueinander passend und mit großartiger Energie gespielt.
(25.12..2013)
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Tim Neuhaus & The Cabinet/An Horse: "Split EP" (Grand Hotel Van Cleef, Mai 2011)
Eine Split EP befreundeter Bands zum Recordstore-Day, gefunden in der Grabbelkiste, aber angeblich sogar limitiert auf 500 Exemplare. Die beiden Tim Neuhaus-Lieder sind Neuaufnahmen vom ersten Album "The Cabinet", eines davon sogar mit dem Gesang von Ina Müller veredelt, so wie schon zu hören und zu sehen in ihrer schrägen Show "Inas Nacht", in der so "wunderbare" Künstler wie Hessens Amigos, Dinslakens Michael Wendler, aber auch angenehmere Zeitgenossen wie die Damen von der Katzenmusik aus Norwegen, aber eben auch der wunderbare Tim Neuhaus zu hören und zu sehen sind.
An Horse sind eines der inzwischen zahlreicheren, gelegentlich sogar gemischtgeschlechtlichen Gitarre/Schlagzeug-Duos, bei dem ausnahmsweise mal die Frau für Gesang & Gitarre zuständig ist und das, so weit ich weiß, aus Australien kommt.
(09.02..2014)
"Candy Golde" (Ten O Nine, Mai 2011)
Entdeckt auf meinem USA-Urlaub im Amoeba Recordshop in San Francisco: eine EP mit 5 Liedern von einem Nebenprojekt aus Chicago mit prominenter Beteiligung: Gitarrist Rick Rizzo spielt bei Eleventh Dream Day, Bassist John Stirratt ist bei Wilco zu Hause, Schlagzeuger Bun E. Carlos bei Cheap Trick (!). Nur den zweiten Gitarristem, Nick Tremulis, kannte ich bisher nicht. Leicht angepunkten Pubrock, besser gesagt Garagenrock, würde ich sowas nennen. Ein nettes Urlaubsmitbringsel.
(30.06.2012)
Arctic Monkeys: "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair" (Domino, Mai 2011)
Wie schnell die Zeit vergeht! Hier ist die erste 10-Zoll-Auskopplung aus dem neuen Album "Suck It And See". Nach dem akustischen Solo-Intermezzo von Alex Turner sprechen hier wieder die Elektrogitarren. Wie immer mit Non-Album-Tracks, wie immer mit MP3-Download-Gutschein.
(09.06.2011)
Matt Sweeney & Bonnie 'Prince' Billy: "Must Be Blind/Life In Muscle" (Domino/Drag City, April 2011)
... und schon wieder ein 10-Zöller vom fleißigen Will Oldham , dieses mal mit Matt Sweeney, mit dem er vor ein paar Jahren schon mal auf Albumlänge musiziert hatte. Gut wie immer in den letzten Jahren.
(08.05.2011)
Mire Kay: "Fortress" (Tenderversion, April 2011)
Die Debüt-EP des schwedischen Duos Ernelie Molin und Victoria Skoglund, die beide auch Teil einer mittelschwer bekannten schwedischen Band sein sollen, deren Name mir aber gerade nicht einfallen will. Singer/Songwriter-Folk der gehobenen Güteklasse wird geboten: schöne & spröde Lieder, interessante Stimmen der beiden Ladies (eine der beiden klingt sogar ein wenig wie Laura Veirs!), dazu interessante & sparsame elektroakustische Instrumentierung mit viel Streichern (Geige, Cello) und dem "üblichen", aber angenehm zu hörenden Folkinstrumenten (Gitarre, Banjo, Dobro). Mag ich, auch wenn mir die 17minütige EP ohne das 10-Zoll-Format wohl nicht aufgefallen wäre.
(08.05.2011)
Alex Turner: "Submarine" (Domino, März 2011)
Alex Turner ist ja im Hauptberuf Vorturner (Achtung! Wortspiel!) bei den arktischen Affen, zeigt hier auf seinem Solodebüt, einem knapp 20minütigen Soundtrack zu einem mir unbekannten Film, seine eher ruhigere Seite. Gesang, Klavier, Gitarre und ein wenig Streicher - das reicht völlig aus. Die Tims (Buckley & Hardin) lassen grüßen. Mag ich sehr.
Ooops - jetzt war ich etwas voreilig: in den letzten beiden Liedern rumpelt doch tatsächlich ein Schlagzeug - oder ist das ein asthmatischer Drum-Computer? Mag ich aber immer noch.
(08.05.2011)
"Miraculous Mule" (Stag-o-Lee, März 2011)
Eine neue Band von Glitterhouse-Spezi Michael Sheehy mit der titellosen und limtierten Debütplatte auf deren Speziallabel Stag-o-Lee, wobei es die CD-Version nur in diesem Monat und nur als Gratis-Zugabe zur Vinylausgabe gibt: So schafft man kleine Legenden, aber verdient wohl nicht besonders viel Geld. Geboten werden vom Briten Sheehy und seinen Mitmusikern 5 Traditionals und eine Chuck Berry-Nummer, alles grob im Bereich Gospel angesiedelt. Das kann man aber auch sehr gut ausserhalb der Kirche und weit weg von Weihnachten hören.
(27.03.2011)
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Bonnie 'Prince' Billy & The Cairo Gang: "Island Brothers/New Wonder" (Domino, Feb. 2011)
Will "Prince" Oldham und sein Partner, Gitarrist Emmett "Cairo" Kelly mit einer Benefit-Single für die Menschen auf Haiti. Ich will hier aber nicht einfach auf Eure Spendenbereitschaft setzen, sondern nur sagen, dass diese beiden Lieder zum Besten gehören, was ich von Will Oldham kenne, der ja schon zahlreiche Platten herausgebracht hat. Der Klang hat sich gegenüber dem letztjährigen Album "The Wonder Show Of The World" wieder leicht gewandelt: es rockt teilweise (E-Gitarre!), hat ein schönes Trompetensolo (von Gast Rob Mazurek), sogar einen schönen Chorsatz (selten beim Prinzen) und erinnert mich irgendwie an Tim Hardin zu "Misty Roses"-Zeiten. Wunderbar.
(20.02.2011)
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Lightspeed Champion: "Bye Bye" (Domino, Dez. 2010)
Ich weiß ehrlich gesagt nicht besonders viel über den Lightspeed Champion: hinter dem Pseudonym steckt der britische (?) Singer/Songwriters Dev Hynes, der mich vom Äußeren eher an einen Hipp-Hopper erinnert (OK: das sind die Vorurteile, die man leider hat: ein junger Schwarzer singt eben keine folkigen Lieder, sondern rappt!). Kaufargumente neben dem Offensichtlichen (natürlich das 10-Zoll-Format!) waren das coole Plattenlabel, das mir schon einige coole 10-Zöller beschert hat (Arctic Monkeys, Owen Pallett) und vor allem die Songliste: nach einer Coverversion des eher obskuren Beach-Boys-Klassikers "Till I Die" (vom wunderbaren '71er Album "Surf's Up") kommen gleich drei Lieder, die Hynes zusammen mit dem gleichfalls legandären Van Dyke Parks geschrieben hat.
(30.01.2011)
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Elfin Saddle: "Wurld" (Constellation, Okt. 2010)
Eine ganz besondere Platte vom ganz besonderen Plattenlabel Constellation aus Kanada - und eigentlich sind das auch eher ein Animationsfilm und der Konzertmitschnitt von der Filmpremiere im Mai 2010 des kanadischen Künstlerpaares Emi Honda und Jordan McKenzie, in limitierter Sonderauflage mit einer 30minütigen Vinylversion der Filmusik. Nicht bilig das Ganze (über 20 Oiro), aber allemal das Geld wert. Zumal ja auf der DVD zusätzlich alle Töne der Platte als MP3s und als WAVs enthalten sind.
Die Musik? Obskurer Singer/Songwriter-Folk in Englisch und (vermutlich) Japanisch vom multiinstrumentalen kanadisch/japanischen Pärchen (Gesang, Gitarren, Trommeln, Ukulele, Glockenspiel, Akkordeon, etc.) zusammen mit dem Kontrabassisten Nathan Gage und zwei ebenfalls multiinstrumentalen Gastmusikern. Irgendwie eine Kreuzung aus der Incredible String Band mit Danny Thompson (also Pentangle ohne Gitarrenvirtuosen in leichter Schräglage!) und den leider völlig unterschätzten Damon & Naomi. Es wird dauern, sich in diese wirklich originelle Musik einzufinden, aber es lohnt sich.
Übrigenz ist auch der Animationsfilm spannend, genauso wie der Konzertmitschnitt in optischer, musikalischer und technischer Hinsicht aussergewöhnlich gut ist. Beeindruckend neben der Bild- und Tonqualität des Konzertfilms finde ich zum Beispiel wie Jordan McKenzie gleichteitig mit der linken Hand das Akkordeon spielt und dazu mit der rechten Hand trommelt. Das hat was - ist auf jeden Fall sehr originell.
(27.11.2010)
Owen Pallett: "A Swedish Love Story EP" (Domino, Sept. 2010)
Den kanadischen Geiger und Multiinstrumentalisten hatte ich bereits unter seinem Bandpsyeudonym (?) A Final Fantasy auf dem letzten Haldern Open Air kennengelernt. Dies hier ist eine EP mit vier Liedern (der beiliegende MP3-Download liefert sogar noch ein fünftes Lied!), die angeblich von den gleichen Sessions wie zum im vergangenen Frühjahr veröffentlichten und preisgekrönten, mir aber bislang nicht zu Ohren gekommenem Album "Heartland" stammen, dort aber keinen Platz fanden, weil sie "zu poppig"und zu "tanzbar" seien. Dance Pop höre ich hier zwar nicht heraus, aber doch ganz interessante und flotte Musik mit viel Streichern und nur sehr wenig Rock'n'Roll. Zwar nicht so ganz meine Baustelle, aber wie gesagt: interessant und ganz hübsch.
(01.01.2011)
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Sleepy Sun: "Marina" (ATP Recordings, Sept. 2010)
Ganz frisch erschienen die dritte EP der Band aus San Francisco.
(18.11.2010)
Autolux: "Supertoys" (ATP Recordings, Aug. 2010)

Wie ich auf dieses Gitarrentrio aus L.A. gestossen bin, das könnt Ihr sicherlich mit einem Blick auf das Plattenlabel erraten. Anders als bei Sleepy Sun gab es sogar einen MP3-Downloadcode dabei.
Im Internet wird die Band gerne als verspätete "Shoegazer"-Band in der Nachfolge etwas von My Bloody Valentine bezeichnet, manchmal mit dem Unterton "Wer braucht so was 20 Jahre später?". Mir gefällt's trotzdem (?) recht gut. Die A-Seite der EP erinnert mich sogar ein wenig an ganze frühe Pink Floyd-Singles aus der Syd Barrett-Zeit - sicherlich nicht die schlechteste Referenz. Hervorgehoben wird auch gerne die musikalische Leistung von Schlagzeugerin Carla Azar - was sicherlich stimmt, aber für mich leider immer diesen Unterton hat: "Ziemlich gut für eine Frau!".
(02.12.2010)

Brokof: "a/b" (Goldrausch, Juli 2010)
Die Debüt der Berliner Folkrocker mit fünf Liedern, die auch kurze Zeit später auf der CD "Softly, Softly, Catchee Monkey" zu finden sein werden.
(21.10.2012)
Agnes Obel: "Riverside" (Play It Again Sam, Mai 2010)
Agnes Obel ist eine in Berlin lebende dänische Sängerin, Pianistin und Songschreiberin, die mit dieser wunderschönen 10"-Maxi mit drei Liedern beim belgischen Kultlabel PIAS auf ihr nächstes Album aufmerksam macht, das im kommenden Herbst erscheinen wird. Bislang hatte ich noch nie von ihr gehört, aber es gilt zum Glück: WYSIWYG. Es wird schöner, leicht spröder, vom Klavier getragener Folkpop geboten, den man/frau zwar nicht hören muß, aber doch geniessen kann. Auf der B-Seite gibt es auch mit "Close Watch" von John Cale eine schöne Coverversion.
(24.06.2010)
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Richard Hawley: "False Lights From The Land EP" (Mute, Mai 2010)
Ein englischer Singer/Songwriter, den ich bislang kaum wahrgenommen habe, obwohl ich ihn wohl mal vor ein paar Jahren in Köln im Vorprogramm von den Go-Betweens gesehen habe. Auf dieser EP findet man das wunderbare, fast 10minütige "Remorse Control" vom 2009er Album "True Love's Gutter", toll gesungen und mit fantastisch klingender Sologitarre, dazu drei weitere exklusive Lieder, die stark in der englischen Folktradition verhaftet sind (u.a. das á capella vorgetragene "Shallow Brown"). Kaufanreiz - neben dem 10"-Format - war die Tatsche, dass für einen Preis von deutlich unter 10€ sogar die komplette CD mit dabei ist.
(23.08.2010)
Björn Kleinhenz: "Dackes Drabanter" (JellyFant, April 2010)
Ein Schwede mit deutschen Wurzeln - und mir bislang völlig unbekannt. Genau so, wie sein deutsches Label dieser reinen Vinyl-Veröffentlichung. Die hübsche, kleine Platte stand da also im Laden herum und sagte "Hallo" zu mir. Ich fragte den Chef nach der Art der Musik, aber der konnte auch nichts zur Klärung beitragen und hat dann den Plattenspieler angeschmissen, obwohl er Vinyl nicht so gerne vorspielt: dafür nimmt er lieber die blöden CDs.
Egal - Björn (wussten die Eltern vielleicht schon bei der Geburt, dass sie mal nach Schweden auswandern würden? Oder sind das einfach nur Schweden-Fans? Fragen über Fragen!) hat also per Homerecording sechs Lieder aufgenommen. Es gibt typischen, aber eben doch sehr schönen "Singer/Songwriter-Stoff" zu hören. Buckley und Drake sollen Vorbilder bzw. Referenzen sein - was ich aber nicht wirklich heraushören kann. Trotzdem (?) eine schön, kleine Platte ...
(10.04.2011)
Daughter: "His Young Heart EP" (Glassnote, April 2010)
Ein Duo aus London, bestehend aus der Sängerin/Akustikgitarristin/Songschreiberin Elena Tonra und E-Gitarrist Igor Haefeli (Super Name!), deren Musik auf ihrer Webseite als Experimental Folk bezeichnet wird. Ich weiß zwar nicht, worin diese "Experimente" bestehen, aber lassen wir da mal so stehen. Schöne Musik mit Ecken und Kanten (sind das die Experimente?), die mich an Tunng, eine andere Band aus London, erinnert. Auch die Stimme von Elena erinnert mich an eine andere Sängerin, aber ich komme gerade nicht darauf, wer das ist.
(30.08.2012)
Sóley: "Theater Island" (Morr, März 2010)
... und noch eine singende, klavierspielende und mir bislang unbekannte Skandinavierin mit ihrem Debüt auf Zehn Zoll! Sóley Stefánsdóttir stammt aber nicht, wie es die Sprachkundigen sicherlich schon längst erkannt haben, aus Dänemark (so wie Agnes Obel), sondern natürlich aus Island. Dort ist sie auch in der Band Seabear aktiv, von der ich aber auch noch nie etwas gehört habe. Sechs eigene Lieder, keine Coversongs und insgesamt etwas verschrobener als Agnes, aber auch sehr schön. Auch hier gilt WYSIWYG.
(30.07.2010)
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Arctic Monkeys: "My Propeller" (Domino, März 2010)
Die dritte 10-Zoll-Auskopplung vom immer noch aktuellen Album "Humbug" nach "Cornerstone" vom vergangenen November und "Cry Lightning" vom vergangenen August. Und dieses mal gibt es wieder drei Lieder, die nicht auf "Humbug" zu finden sind. Und natürlich wieder einen Coupon für den gratis MP3-Download. Sehr schön.
(31.03.2010)
Caitlin Rose: "Dead Flowers" (Names, Feb. 2010 * Theory 8, Feb. 2008)
Die Debüt-EP der jungen und smarten Countrysängerin aus Nashville, Tennessee, erscheint mit zwei Jahren Verzögerung als 10" in England beim Label Names, dem wir auch entsprechende Schätze von Alela Diane zu verdanken haben. Mein Kaufanreiz war natürlich das schicke, kleine Vinylformat, aber beim Hören bin ich jetzt sehr von der Musik angetan, ganz im Unterschied etwa zu den Funden, die ich kürzlich von den Virgin Prunes gemacht habe.
"Dead Flowers" bringt es in knapp 18 Minuten zwar nur auf 7 Lieder , aber die gefallen mir durchweg gut: Zweimal begleitet sie sich dabei ganz ohne Melodieinstrumente nur mit einem Tambourine ohne dabei zu langweilen (besonders schön bei "Gorilla Man", dem Loblied an meine extrem männlichen Geschlchtsgenossen). Zwei Coversongs zeigen Mut ("Three Cigarettes In A Ashtray" aus dem Repertoire von Paty Cline) und Geschmack (natürlich der Titelsong - bester "Country Song aus der Feder von Jagger/Richards neben "Wild Horses", beide vom vorzüglichen Album "Sticky Fingers").
(09.07.2010)
Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra: "Kollaps Tradixionales" (Constellation, Feb. 2010)
Auf diese Platte bin ich über das Format - ein 10-Zoll-Doppelalbum mit beiliegender CD - aufmerksam geworden, ohne die Band aus Kanada wirklich zu kennen. Zwar war sie nicht gerade billig (über 20€!), aber bei diesem niedlichen Format reagiere ich nicht immer vernünftig. Auf jeden Fall machten das Cover und der Waschzettel vom Glitterhaus neugierig und ich habe bestellt. Gestern kam das Paket und ich lausche einer gewaltigen, beeindruckenden Musik, die ich erst einmal verdauen muss, um etwas wirklich geistreiches darüber sagen zu können.
Bei der Band handelt es sich übrigenz um einen Ableger bzw. ein Nebenprojekt der kanadischen Avantgardband Godspeed You Black Emperor und dies ist bereits das sechste Album seit 2000, allerdings wechselt der Name immer ein wenig: zuerst hiessen sie "A Silver Mt. Zion", zwischendurch "The Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & The Tra-La-La Band With Choir" und jetzt eben "Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra". Immer dabei waren Gitarrist Efrim Menuck, Kontrabassist Thierry Amar und Geigerinnen Sophie Trudeau und Jessica Moss. Zur aktuellen Besetzung gehört ausserdem Trommler Dave Payant. Von den Livequalitäten des Quintetts kann man sich sehr gut bei Youtube überzeugen. Auf jeden Fall rocken "Silver Mt. Zion", wie ich sie mal verkürzend nennen möchte, trotz des Übergewichts an "klassischen Instrumenten" (Kontrabass und zwei Geigen gegenüber E-Gitarre und Schlagzeug!) gewaltig.
(28.02.2010)
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Kristofer Aström: "When Her Eyes Turn Blue" (Startracks, Dez. 2009)
Diesen schwedischen Singer/Songwriter kannte ich bisher nur dem Namen nach. Die 22 Minuten im opulenten Klappcover zum Preis einer Maxi beinhalten ein Lied vom Vollalbum "Sinkadus" und fünf bislang unveröffentlichte. Da war die Anschaffung also kein Risiko ...
(28.02.2010)
Arctic Monkeys: "Cornerstone" (Domino, Nov. 2009)
Die zweite 10-Zoll-Auskopplung vom aktuellen Album gefällt mir sogar noch besser als "Cry Lightning" vom vergangenen August. Und dieses mal gibt es sogar drei Lieder, die nicht auf "Humbug" zu finden sind. Außerdem wieder mit Coupon für den gratis MP3-Download.
(28.11.2009)
Alela Diane & Alina Hardin: "Alela & Alina" (Fargo, Okt. 2009)
Dem eleganten Cover der neuen 10-Zoll-EP (inklusive CD!) von Alela Diane Menig aus Nevada City kann man nicht ansehen, dass es sich bei der Musik um sehr puristischen Folk handelt: 2 Mädelz, 2 Gitarren - sonst nix. Zwei neue Lieder von Alela, eins von ihrer langjährigen Gesangspartnerin Alina Hardin, zwei Folksongs (u.a. das von Sandy Denny und Fairport Convention bekannte "Matty Groves") und das wunderbare "Rake" von Townes van Zandt. An Alelas neue und für Folkies eher untypische Kurzhaarfrisur konnte ich mich schon beim Gig im Duisburger Steinbruch im vergangenen September gewöhnen. Auf jeden Fall meine 10-Inch des Jahres.
(05.12.2009)
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Sleepy Sun: "Sleepy Son" (ATP Recordings, Aug. 2009)
Auch die zweite Single der Band mit wunderschönem Cover und obskurem Heavy-Bluesrock im Stil der frühen 70er.
(19.11.2010)
Pete Molinari: "Today, Tomorrow And Forever E.P." (Damaged Goods, Aug. 2009)
Ich weiß leider nicht viel über diesen Sänger, nur dass er mit "Migrationshintergrund" aus England stammt. Dies 4-Track EP habe ich mir zwar in erster Linie wegen des Formats gekauft, aber auch, weil mit "Satisfied Mind" eines meiner Liebligslieder aus dem Bereich Country dabei ist. Leider hat sich der Kauf dann für mich doch nicht wirklich gelohnt, den Pete Molinari interpretriert hier 4 Nashville-Klassiker im authentischen Sound der frühen 60er, d.h.: sehr gospelastig. Zwar kenne ich mich in diesem Genre kaum aus, aber mir fallen da Elvis in seiner späten Nashville-Phase oder auch Roy Orbison ein: also nichts, wozu ich wirklich einen Draht habe. Und besonders wenig Zugang habe ich dann, wenn die legendären Jordanaires als Chor dabei sind. Die haben mir auch schon manche Johnny Cash-Platte nur schwer erträglich gemacht. Und bei "Satisfied Mind" bleibe ich dann auch lieber bei den Coverversionen von den Walkabouts, John Martyn oder Tim Hardin.
(15.12.2010)
Arctic Monkeys: "Cry Lightning" (Domino, Aug. 2009)

Bislang habe ich mich für diese Band nicht sonderlich interessiert. Vom Debütalbum "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" von 2006 hatte mir ein Freund zwar eine "Sicherheitskopie" zur Verfügung gestellt, aber irgendwie war ich nicht überzeugt. Ich kann mich im Nachhinein auch nur noch daran erinnern, daß mir die Musik viel zu hektisch war.
Trotzdem habe ich mir die EP zum neuen - und bereits dritten - Album "Humbug" jetzt besorgt, vordergründig natürlich, weil es sich um eine 10-Zoll-Schallplatte handelt. Inzwischen gefällt mir die Band auch viel besser - vielleicht weil sich der Sound ein wenig geändert hat? Oder mein Musikgeschmack? Wahrscheinlich beides. Jetzt entdecke ich außerdem noch, daß sich auf der B-Seite als "Non-Album-Track" mit "Red Right Hand" ein Nick Cave-Cover befindet! Schöne Sache also.
(23.09. 2009)

... und gerade habe ich in der Plattenhülle auch noch einen Coupon für den Gratisdownload der drei Lieder gefunden. Davon stand garnix auf dem Cover. Schöne Überraschung ...
(24.09. 2009)

Sleepy Sun: "New Age" (ATP Recordings, März 2009)
Vergangenen Montag war die junge Heavy-Blues-Rock Band Sleepy Sun aus San Francisco zu Gast im Duisburger Steinbruch. Zwar konnte mich der Auftritt der Band nicht 100%ig überzeugen - zu laut, vor allem aber mit zu schlechtem Sound - trotzdem war die gute Substanz zu erkennen. Am Verkaufsstand gab es denn gleich drei 10"-EPs im farbigem Vinyl im Angebot, sodass ich natürlich zuschlagen musste, während ich das komplette Album aussen vorgelassen habe. Nach den Arctic Monkeys also meine zweite "Non-Album"-Band im Plattenschrank. Das ist insofern ganz witzig, als die Band ihren bisher größten kommerziellen Erfolg als Vorgruppe für die englische Band gefeiert hat.
"New Age" ist die erste Auskopplung vom Debütalbum.
(19.11.2010)
Cat Power: "Dark End Of The Street" (Matador, Dez. 2008)
Ein Nachschlag zum Fest! Im Januar hatte uns Chan Marshall bereits mit der Doppel-CD "Jukebox" voll wunderbarer Coversongs erfreut. Jetzt gibt es als 10"-Doppel-Vinyl sechs weitere Lieder aus der gleichen Aufnahmesession, neben dem recht bekannten und oft gecoverten Titelsong auch eine recht merkwürdige Version des CCR-Klassikers "Fortunate Son" sowie eine nicht besonders "werktreue" Version des Sandy Denny-Songs "Who Knows Where The Time Goes". Neben dem hübschen Doppelalbum gibt es nur noch den Digital-Download, aber keine CD. Eine ziemlich exzentrische, aber nicht unsympathische Veröffentlichungspolitik!
(19.12.2008)
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The Magic Numbers: "Undecided" (EMI/Heavenly Recordings, Sept. 2007)
Ein EP mit 6 Liedern und sehr schönem Cover. Der wunderbare Titelsong, gesungen von der wunderbaren Angela Gannon, stammt vom 2006er Album "Those The Brokes". "Let Somebody In", gab's dort zwar auch schon, liegt hier aber in neuer Version mit einem schönen Streicherarrangement von Richard Kirby (ja genau der von "Five Leaves Left"!) vor. Die anderen Lieder sind ganz neu.
(24.12.2008)
Fionn Regan: "The End Of History" (Lost Highway, Juli 2007)
Fionn Regan ist ein junger irischer Singer/Songwriter und Akustikgitarrist, dessen wunderbares Debütalbum ich bei der Erstveröffentlichung im Sommer 2006 in England auf dem Bella Union Label genauso verpasst habe, wie die Zweitveröffentlichung vom Sommer 2007 in den USA bei Lost Highway. Allerdinx  gibt es vom US-Label ein 10"-Vinyl-Doppelalbum,  das ich kürzlich im Kölner Normal-Plattenladen entdeckt habe. Der Sticker auf der Hülle zitierte u. a. die Times ("this is similar to Dylans early albums, but with the flow of a Nick Drake - a stunning combination") und den NME ("Ireland's answer to Bright Eyes"), was natürlich erst einmal ziemlich marktschreierisch daherkommt. Da ich aber in guter Stimmung war, vor allem weil ich beim Stöbern endlich Nick Drakes "Five Leaves Left" als neuwertiges Vinyl zu einem erschwinglichen Preis gefunden hatte, habe ich auch hier ohne langes überlegen zugegriffen.
Der Kauf hat sich gelohnt! Ich höre zwar keinen Dylan heraus, vielleicht ein wenig Conor Oberst bei der Gesangsstimme. Dafür sind aber die Lieder durchweg gut, extrem sparsam instrumentiert, aber man vermisst nichts: es gibt kein Bedürfnis nach größeren Arrangements (so wie auch schon auf "Pink Moon" oder von mir aus auch beim frühen Dylan). Vor allem aber hat der Bursche (im Unterschied zu Dylan!) eine sehr gute und interessante Fingerstyle-Technik auf der Gitarre, die sich nicht vor der von Nick Drake zu verstecken braucht! Noch ein Tipp: guckt Euch das Video zum Opener "Be Good Or Be Gone" auf Youtube an!
(21.11.2008)
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Alela Diane: "Songs Whistled Through White Teeth" (Names, Dez. 2006)
Leider ist diese englische Vinylscheibe schon längst vergriffen, sodass ich mit einer Digitalkopie vorlieb nehmen muss ...
(27.05. 2009)
James Yorkston: "The Year Of The Leopard" (Domino, Okt. 2006)

Und noch eine schöne Singer/Songwriterplatte aus Schottland! Der Mann aus dem Glitterhaus hatte ja schon Alexi Murdoch, den schottischen Exil-L.A.-Residenten mit Nick Drake, John Martyn und jenem James Yorkston verglichen. Zwar klingt er von der Stimme her nicht nach Nick Drake, aber er war vor einiger Zeit immerhin der Support für John Martyn auf dessen kompletter Tour, der ja schließlich auch Schotte ist. Und Hobotalk sind auch weder räumlich noch musikalisch weit entfernt.
Dann muss man wohl noch den Jungs von Franz Ferdinand danken (auch Schotten, aber ganz anders klingend!), deren Plattenverkäufe es dem Label Domino sicherlich leichter machen, solche Platten wie diese hier zu veröffentlichen. Denn einen neuen James Blunt oder Jack Johnson gibt's hier nicht zu entdecken. Gott sei dank. Obwohl ich die beiden eigentlich gar nicht sooooo furchtbar finde.
(26.11.2006)

Wie doch die Zeit vergeht! Inzwischen habe ich mir die Doppel-Zehn-Zoll-Version des Albums gegönnt und werde die CD weiterverschenken an jemandem, der mit so schöner Musik was anfangen kann. Und James Blunt finde ich doch furchtbar und Jack Johnson ist mir ziemlich egal ...
(19.09.2014)

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Stereolab: "Fab Four Suture" (Too Pure, März 2006)
Diese Kompilation fasst alle Tracks von 4 limitierten Singles von 2005/06 zu einem Doppelalbum im kleineren Format zusammen.
(24.12.2008)
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Elvis Costello & The Imposters: "The Clarksdale Sessions" (Lost Highway, Feb. 2005)
In Clarksdale, Missisppi, steht ein Bluesmuseum, das einem Schauspieler gehört, dessen Name mir als Kino-Ignoranten gerade leider nicht einfällt. Elvis fühlt sich am Nabel der Blues-Welt offensichtlich sehr wohl und hat mit seinen Imposters dort live in einem Radio-Studio aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts gespielt. 7 Aufnahmen der Session werden hier im "Delta-Verite"-Stil (Elvis’ Ausdruck für einen "losgelösten" Aufnahmestil frei nach "Cinema Verite"- was immer das auch sein mag) gebracht. Neben 5 Alternativ-Versionen zu Liedern von "Delivery Man" wurden noch der Soulklassiker "Dark End Of The Street" und mit "In Another Room" ein bisher ungehörtes Costello-Original eingespielt. Man kann das Ganze jetzt als wunderschöne 10"-Schallplatte oder "nur" als Bonus zur CD-Neuauflage von "Delivery Man" erstehen. Blöd für Elvis-Fans, die die CD vom letzten Herbst schon besitzen, aber keinen Plattenspieler!
(11.02.2005)
Kings Of Leon: "Aha Shake Heartbreak" (BMG/Handmedown, Nov. 2004)
Beim Cover bitte nicht wundern. Wie schon beim letztjährigen Debüt der Burschen ist auch die neue CD zusätzlich als 10"-Doppelalbum, sogar mit Klappcover und aus durchsichtigem Vinyl, erschienen - und hat eben im Unterschied zur CD eine weiße Orchidee vor schwarzem Hintergrund vorne drauf. Und ist wie die W4L-CDs durchnummeriert: mein Exemplar hat die Nummer 6928 (da werden wir mit Louise wohl kaum hinkommen!). Jetzt muss ich mich für diese Autofahrmusik doch wieder um eine "CD-Sicherheitskopie" bemühen... Oder einen Plattenspieler für's Auto?
(31.12.2004)
The Good Life: "Lovers Need Lawyers" (Saddle Creek, März 2004)
Von der Band weiß ich nicht viel: sie stammt wie Bright Eyes aus Oklahoma und veröffentlicht ihre Platten auf dem gleichen Label. Gekauft habe ich diese 7-Track-EP der mir zu dem Zeitpunkt noch völlig unbekannten Band eigentlich nur deshalb, weil es sich um eine eine 10-Zoll-SCHALLPLATTE handelt.
Ach ja, The Good Life, das Vehikel von Sänger/Songschreiber Tim Kasher, spielen etwas, das man früher mal schlicht und einfach "Rockmusik" nannte. Kein Punk, kein Metall, kein Schrammelpop, kein Folk: ROCKMUSIK.
Wahrscheinlich hätte diese Schallplatte ohne das Hype um Oklahoma-Bands nicht den Weg nach Europa und sogar in den Mediamarkt von Duisburg-Müxlü gefunden. Aber wahrscheinlich stand die Platte da schon seit letztem Jahr herum.
(04.12.2005)
Ryan Adams: "Love Is Hell  pts. 1 & 2" (Lost Highway, Dez. 2003)
Was für eine bescheuerte Veröffentlichungspolitik war das! Am 03.11.2003 erschien die EP "Love Is Hell - pt. 1" auf CD mit 10 Liedern, davon zwei "Bonustracks". Am 08.12.2003 folgten dann gleichzeitig "Rock'n'Roll" und "Love Is Hell - pt. 2", letztere wiederum eine CD, dieses mal aber nur mit 7 Liedern. Außerdem gab es dann noch  "Love Is Hell - pts. 1 & 2" als 10"-Vinyl-Doppelalbum - natürlich ohne die beiden Bonustracks vom ersten Teil. Wenn die Musik nicht so gut wäre, nach "Gold" war Ryan Adams für mich für eine Zeit einer der Allergrößten, dann hätte ich jetzt natürlich nicht drei Versionen von "Love Is Hell" im Plattenregal stehen ...
(24.12.2008)
Kate Rogers: "Welcome E.P." (Grand Central, Okt. 2003)
Vor Jahren hatte ich mir von der Kanadierin schon mal ein Album mit Coversongs gekauft ("Seconds" von 2005). Da konnte ich diesem Vinylschätzchen, so wie ich es sehe, ihr Debütwerk mit eigenem Material, nicht widerstehen.
(08.03.2009)
Motorpsycho: "Serpentine EP" (Stickman, Sept. 2003)
Der Titelsong vom Album "It's A Love Cult".
(24.12.2008)
Kings Of Leon: "Youth And Young Manhood" (RCA, Aug. 2003)
Es hat ein bisschen gedauert, bis der Groschen bei mir fiel: Kollege Frankie von den Craving Hands hatte mir eine "digitale Sicherheitskopie" der Platte zur Verfügung gestellt, aber ich blieb beim Hören ziemlich unbeeindruckt. Hatte vielleicht was mit dem "Hype" um die Junx zu tun. Neulich hatte ich im Plattenladen die Vinylausgabe in der Hand: eine Doppel-10-Inch! - und ich habe als alter Querkopf sofort zugeschlagen. Zu hause habe ich dann aber doch nicht den Plattenspieler angeschmissen, sondern noch mal die Sicherheitskopie in's PC-Laufwerk geschoben, während ich die schöne Platte in Händen hielt. Schließlich hat es doch noch "Klick" gemacht: schöne Rockmusik, altmodisch und trotzdem jung & frisch. Und beim Blättern im Booklet stelle ich fest, dass den Junx bei einigen Liedern ein gewisser "Angelo" geholfen hat. Das interessiert jetzt wahrscheinlich kein Schwein, aber der Mann ist einer der angesagtesten Nashville-Country-Songschreiber und mir schon gelegentlich bei Kim Richey (Co-Autor von "I'm Alright", das zu den von Waiting For Louise gecoverten "10 Songs" gehört!) und anderen aufgefallen. Und somit in "Alternativ"-Kreisen sicherlich als völlig "uncool" einzuschätzen. Ich glaube, ich schweife etwas ab. Gute Platte. Wie gesagt.
(irgendwann in 2004)
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The Blow: "Bonus Album" (K Records, Okt. 2002)
Eine günstige Zehn-Zoll-EP vom K-Label (Calvin Johnson/Beat Happening) - das war Grund genug für mich, diese Platte gestern in einem Kölner Second-Hand-Laden einzupacken. Gerade lese ich beim All Music-Guide über "The Blow", dass es sich dabei nicht um eine Band, sondern um ein Projekt der Avantgarde-Künstlerin Khaela Maricich handelt. Ich warte wohl noch ein bisschen mit dem Hören und berichte später, ob das ein Fehlkauf war ...
(08.12.2009)
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3 Shades Of Blues: "Dark Star" (Dhyena, 2002)
Auf "Dark Star" sind vier Instrumentaltracks zu hören, die von diesem losen Musikerensemble  im April 2002 live im Münchener Club 2 mitgeschnitten wurden. Mit dabei u. a. die Brüder Micha Archer am Schlagzeug und Markus Archer am Bass von der Band The Notwist, Perkussionist Carl Oesterhoelt (FSK, Merricks) und Gitarrist Ivica Vukelic. Musikalisch irgendwo zwischen Blues, Jazz und Filmmusik.
(08.02.2009)
The Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & Tra-La-La Band: "Born Into Trouble As The Sparks Fly Upwards" (Constellation, Okt. 2001)

Die kanadische Avantgardeband "Silver Mt. Zion" habe ich über ihr neues Werk "Kollaps Tradixionales" ja erst vor wenigen Tagen kennengelernt. Da mich die Musik sehr beeindruckt hat, habe ich ein wenig weitergeforscht und herausgefunden, dass es mit "Born Into Trouble As The Sparks Fly Upwards" ein weiteres 10-Zoll-Doppelalbum der Band aus dem Jahr 2001 gibt. Der Bandname und Titel waren damals länger und trotz des "Tra-La-La" wird hier weniger gesungen. Zu Band gehörten zusätzlich noch die Cellistin Beckie Foon und ein weiterer Musiker namens Ian, dessen Nachnamen und Instrument ich noch nicht recherchieren konnte (das ansonsten wunderschöne Cover verrät uns über die beteiligten Personen nur den jeweiligen Vornamen), aber kein fester Schlagzeuger. Erwähnt werden als Gäste ein Schlagzeuger namens Eric ("drove his drums upstairs"), ein Bläser namens Jonah ("wrote & played 8 trumpets and 2 trombones"), eine rezitierende Mischa ("read the words") und ein singendes Kind ("Sara sang a song"). Eine zwar anstrengende, aber sehr schöne Platte, die mich noch stärker als "Kollaps ..." an die obskure englische Third Ear Band erinnert.
(07.03.2010)

Ian spielt Gitarre und Orgel, aber den Nachnamen kenne ich immer noch nicht...
(17.03.2010)

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Continental Drifters: "Listen, Listen" (Blue Rose, Okt. 2001)
“Continental Drifters play favorites by Sandy Denny and Richard Thompson lautet der Untertitel dieses 28 Minuten-Schmankerls, welches zum Großteil im HO*T FM Studio eingespielt wurde. Mit akustischen Instrumenten und großer Hingabe widmen sie sich 7 Songs aus dem Fairport-Umfeld: "You're Going To Need Somebody", "The Poor Ditching Boy", "I Want To See The Bright Lights Tonight", "Meet On The Ledge", "I'm A Dreamer" und "Mattie Groves” wurden ausgewählt und zelebriert. Kaum eine Band scheint prädestinierter zu sein, um diesen großartigen Songs endlich ein Denkmal zu setzen.
Kommt im schönen, der Fairport Convention-LP “Liege & Lief” nachempfundenen Cover. Auf Vinyl übrigens im 10"-Format erhältlich: ich konnte mich nicht beherrschen und habe mir CD und Platte gekauft (so was tue ich sonst eigentlich nicht).
Radiohead: "Amnesiac" (EMI/Parlophone, Juni 2001)
Ich bin zwar kein besonders gr0ßer Fan der Band, habe sie aber seit ihrem Hit "Creep" immer gerne gehört. Allerdinx ist mir diese Musik oft zu kompliziert, um sie wirklich genießen zu können. Und hätte da nicht dieses 10"-Doppelalbum beim Hai-Vieh-Diskaunter herumgestanden, so hätte ich höchstwahrscheinlich auch nicht zugegriffen.
(24.12.2008)
Dakota Suite: "Morning Lake Forever " (Houston Party, Jan. 2001)

Diese EP von Chris Hooson und seiner Band kam beim spanischen Label Houston Party als schicke 10-Zoll heraus, während Stammlabel Glitterhouse für die CD-Ausgabe zuständig war.
Eigentlich wollte ich mir ja nichts von Dakota Suite kaufen, weil wir mal mit W4L im Weseler JZ Karo das Vorprogramm gespielt haben und sich dieser Typ als ziemlich ungesunde Mischung aus künstlerischer Arroganz und musikhandwerklicher Inkompetenz herausgestellt hat, aber es gab die Platte gerade im Garageland im Rahmen der Aktion "Summer Sale 20% auf Alles" für schlappe 5 Oiro Sechsig zu erwerben, sodass ich leichten Herzens vergeben und vergessen konnte. Zur Musik sage ich dann beim nächsten mal was.
(09.08. 2009)

Eine typische Mischung für eine "EP" ist das: sechs Lieder, knapp über 30 Minuten, drei "normale" Songs und ein Klavier-Instrumentalstück von Sänger/Gitarrist Hooson, von denen mir der 8mimütige Opener am besten gefällt. Dazu je ein frickeliges Instrumentalstück von Bassist David Buxton und Gitarrist/Produzent Richard Formby. Kann und muß man nicht odt hören, ist aber eigentlich ganz interessant.
(18.08. 2009)

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The Perc Meets The Hidden Gentleman: "In The Meantime" (Pink Lemon, 2001)
Vier Lieder aus der Spätphase der Band, aufgenommen April 1993 mit musikalischer Unterstützung der Kastrierten Philosophen.
(05.06.2016)
Motorpsycho: "Walking With J EP" (Stickman, März 2000)
Auch diese zweite Motorpsycho-Maxi zum Album "Let Them Eat Cake" ist gelungen. Sowohl optisch, als auch musikalisch.
(29.01.2009)
Motorpsycho: "The Other Fool EP" (Stickman, Jan. 2000)
Eine weitere Motorpsycho EP mit schönem Cover (und natürlich schöner Musik). Den Titelsong findet man ungekürzt auf dem Album "Let Them Eat Cake". Der Rest ist - wie immer bei den Norwegern - bislang unveröffentlicht.
(08.03.2009)
Analogy: "The Suite" (Akarma, 2000)

Analogy war eine bei uns recht unbekannte Rockband in den frühen 70ern, hauptsächlich aus in Italien lebenden deutschen Musiker bestehend. Also sinngemäß eine "italienische" Band, so wie Nektar ein "deutsche" Band war. Einen gewissen Kultstatus erreichten sie über ihr titeloses Debütalbum, auf dem die Musiker nackt abgelichtet waren. In den späten 70ern verschlug es Sängerin Jutta Nienhaus und Gitarrist Martin Thurn von Italien nach London, wo sie die mir leider unbekannte New Wave-Band Earthbound gründeten. Im Sommer 1980 haben die beiden dann mit Ex-Kollegen von Earthbound ein altes, bislang nicht vollendetes Analogy-Projekt wieder aufgegriffen, das aber erst 1993 beim Münchener Ohrwaschl-Label als CD und im Jahr 2000 beim italienischen Akarma-Label als schicke 1o-Zoll in weißem Vinyl veröffentlicht wurde.
(12.06.2010)

Ich hatte jetzt endlich Zeit, mir die Platte anzuhören und bin leider von der Musik selber nicht so beeindruckt wie von Cover und Veröffentlichungsformat: es handelt sich stilistisch um etwas, das man vielleicht als "Folk-Prog-Rock" bezeichnen könnte: eine Frauenstimme, die leider nicht an Inga Rumpf oder Sandy Denny, sondern eher an Annie Haslam von Renaissance oder Minne Graw von Ougenweide in deren schlechteren Momenten erinnert (Ihr wisst schon: dieser leicht nervige, klassische Einschlag - obwohl ich Annie und Minne meistens mag). Dazu viele, aneinandergereihte Parts (es handelt sich ja schließlich um eine "Suite"!), die kompliziert, aber nicht wirklich virtuos wirken, inklusive unorganischer Tempo- und Taktwechsel und zweistimmiger Wishbone-Ash-Gitarren. Also könnte man auch sagen: "Krautrock", wenn man das eher als Schimpfwort meint und sich auf so pathetische Bands wie Eloy und Jane bezieht und nicht auf tolle experimentelle Musik, etwa von Can, Guru Guru und Amon Düül II (obwohl deren Sängerin mich auch oft nervt - aber das ist ein anderes Thema).
Na ja- eigentlich will ich ja nur über Platten schreiben, die mir auch wirklich gefallen. Weil ich aber "The Suite" hier vor ein paar Tagen ungehört und vielleicht voreilig platziert habe (neudeutsch: "gepostet"), bleibt mir nur die Möglichkeit, den Eintrag zu löschen oder doch mal was Negatives zu schreiben. Auf jeden Fall werde ich der Platte noch eine zweite Chance geben und dann bei Bedarf meine momentane Meinung vielleicht wieder über den Haufen werfen.
(20.06.2010)

Tess Wiley & Her Orchestra: "The Energy You Keep" (Crashkurs, 1999)
Tess Wiley stammt aus Texas, hatte mal im MTV-Zeitalter mit der Band Six-Pence-None-The-Richer (oder so ähnlich) einen kleinen Hit (eine Coverversion von "There She Goes" von The La's aus den 90ern, läuft manchmal im Fernsehen bei irgendwelchen Serien), lebt und liebt in Deutschland, und ist mir zum ersten mal vor etwa 10 Jahren im Vorprogramm von Dirk Darnstaedter begegnet, bei dessen Tapete-Label sie auch ihr Vollzeit-Debüt herausgebracht hat. Diese ziemlich rare EP mit 4 Liedern (mein numeriertes Exemplar hat die Zahl 14!) habe ich kürzlich in der Grabbelkiste gefunden. Schöner Gitarren-Pop mit leichtem Folk-Einschlag. Sehr schön.
(31.08.2013)
Sackville: "The Principles Of Science" (Constellation, Mai 1999)

Dies ist die letzte EP der inszwischen wohl aufgelösten kanadischen Folkband beim legendären Constellation-Label, Heimat von Godspeed You Black Emperor und deren Ablegerbands, gefunden von mir vor ein paar Wochen in einem Plattenladen direkt am Fürther Hauptbahnhof auf meinem Weg zu einem Händler für indische Musikinstrumente. Aber das ist eine andere Geschichte, auf die ich jetzt nicht weiter eingehen möchte. Hier möchte ich euch lieber einen kurzen Ausschnitt aus meinem Gespräch mit der eher mürrischer Bedienung vorstellen:

Q: "Kann ich mir die Platte mal anhören?"
A: "Die Platte ist neu!"
Q: "Danke, das habe ich verstanden. Aber kann ich mir die Platte denn jetzt anhören?"
A: "Dann ist sie nicht mehr neu!"

Ausnahmsweise habe ich die Platte dann trotzdem ungehört gekauft, denn die beiden Signale "10 Zoll Vinyl" und "Constellation" führen bei mir zu dieser reflexartigen Reaktion. Mehr zur Musik, wenn ich mir die Platte endlich angehört habe.
(14.06.2013)

Motorpsycho: "Hey Jane" (Stickman, Okt. 1998)
Dies die zweite Auskopplung aus dem Album "Trust Us" und wohl die letzte Motorpsycho-10-Zoll, die mir noch fehlte ...
(28.02.2010)
Motorpsycho: "Ozone" (Stickman, Mai 1998)
Dies ist sicherlich die Motorpsycho-EP mit dem schönsten Cover. Der Titelsong stammt vom Album "Trust Us".
(29.01.2009)
Ken Stringfellow: "This Sounds Like Goodbye" (Munster, Okt. 1997)
Das Solodebütalbum eines der beiden Sänger/Gitarristen der Posies kommt auf knapp über 30 Minuten und passt trotzdem auf 10 Zoll. Klingt viel trashiger als bei seiner Stammband (die inzwischen wieder aktiv ist!) und ist auch nicht durchgängig geniessbar. Aber so etwas darf man wohl herausbringen, wenn man ansonsten in einer der besten Bands an der Schnittstelle zwischen Grunge und den Beatles spielt. Neben den Eigenkompositionen gibt es mit "Take Care" ein dahingerotztes Big Star-Cover. Bei der Big Star Reunion war Ken Stringfellow zusammen mit seinem Posies-Partner Jon Auer übrigenz auch beteiligt! Ansonsten: was soll uns das Cover der spanischen (!) Vinylausgabe sagen? Hier wird es schlüpfrig? Fragen über Fragen!
(14.06.2013)
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Motorpsycho: "Starmelt EP" (Stickman, Juni 1997)
Der Titeltrack "Starmelt / Lovelight" stammt vom Album "Angels And Daemons At Play", der fantastische Rest natürlich nicht.
(24.12.2008)
The Mike Gunn: "A Dream About Jim" (September Gurls, 1997)

Das von 1987 bis 1994 existierende Rocktrio aus Houston/Texas veröffentlichte diese auf 550 Exemplare limitierte EP posthum auf dem Nürnberger Label September Gurls, bei denen auch Fit & Limo ihre Platten herausbringen. Weil die Platte laut Label-Homepage bereits vergriffen ist habe ich heute im Second-Hand-Plattenladen sofort und ungehört zugegriffen als ich das Exemplar mit der Nummer 180 entdecke! Rein von der Coverästhetik her hätte ich mir diese Platte wohl nie gekauft.
(12.06.2010)

Bei Jim könnte es sich um Jimi Hendrix oder Jimmy Page handeln. Geboten wird hier schliesslich sowas wie "Psychodelischer Bluesrock", aber eben qualitativ weit von den Vorbildern entfernt. Einmal wird sogar "Kashmir" unter dem Namen "Starmir" gecovert, obwohl man auch sagen kann: geklaut. Oder besser: verhunzt. Mit einem guten Sänger und besserem Sound könnte mir das Album vielleicht sogar gefallen.
Für richtig guten "psychedelischen" Hardrock gibt es auf dieser Seite übrigenz ganz viele Beispiele. Sie stammen alle von einem Trio aus Norwegen, das natürlich Motorpsycho heisst!
(20.06.2010)

Motorpsycho: "Manmower EP" (Stickman, Juli 1996)
Die Junx von Motorpsycho sind extrem produktiv! Bei den Aufnahmen zum "Blissard"-Album blieb auch noch Material für die B-Seite dieser EP übrig
(24.12.2008)
Motorpsycho: "The Nerve Tattoo EP" (Stickman, März 1996)
Der Titeltrack stammt vom "Blissard"-Album, der Rest ist, wie immer bei Motorpsycho, hier auf EP exklusiv zu Hören.
(24.12.2008)
The Wedding Present: "Mini" (Cooking Vinyl, Jan. 1996 * Demon, Dez. 2014)

Damals nur als Kassettenkopie in meiner Sammlung gelandet, habe ich jetzt ein Reissue der Vinylversion entdeckt. Bester englischer Schrammelgitarrenrock - und mehr ...
(04.01.2017)

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Plastic Venus: "Steady" (Swim, Juni 1995)
Viel weiß ich nicht über diese Band: sie stammt wohl aus Israel und/oder Mazedonien, arbeitete aber von London aus und hat diese EP mit vier Liedern auf dem Label von Colin Newman (Ex-Wire) und Malka Spigel (Ex-Minimal Compact) herausgebracht, die dort auch selber als Duo unter dem Namen Oracle ein Album veröffentlicht haben.
Die Musik baut auf der klassischen Rockbesetzung Gitarre/Bass/Schlagzeug auf, die Gitarren erinnern mit ihrem verhallten und verzerrten Klang an die 80er, an Bands wie The Cure, My Bloody Valentine und eben auch Wire. Dazu wechselnder Leadgesang von Männlein und Weiblein. Eigentlich ist das so garnicht meine Baustelle, aber es klingt doch interessant - zumindest für die Länge einer EP. In größerer Dosis wäre mir die Musik aber höchstwahrscheinlich zu düster, sodass ich wohl nicht nach "Helven Park", dem einzigen (?) kompletten Album der Band Ausschau halten werde.
(07.03.2009)
Lambchop: "Hank" (City Slang/Merge, 1996)
Ein sog. "Mini-Album" mit sieben Liedern aus der Frühphase dieser wunderbaren Band. Gut wie alles, was Kurt Wagner zu der Zeit geschaffen hat. Und wie immer hat der Titel keinen Bezug zur Musik.
(24.12.2008)
Tindersticks: "The Bloomsbury Theatre 12.3.95" (Quicksilver, Nov. 1995)
Im Frühjahr hatte sich die Band für die Live-Präsentation des zweiten Albums sogar 3 Bläser und ungefähr 15 Streicher geleistet und das Ganze dann auf einem limitierten 10-Zoll Vinyl-Doppelalbum festgehalten, dessen stolzer Besitzer ich bin. Natürlich habe ich mir inzwischen eine CDR-Sicherheitskopie gebastelt, damit ich dieser wunderbaren Musik auch lauschen kann, während ich hier am PC sitze oder mit dem Auto unterwex bin ...
(16.04.2005)
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YukioYung: "Goodbye Pork Pie Brain" (JAR Music, 1995)
Yukio Yung ist kein Japaner oder Chinese, das Pseudonym des englischen Musikers Terry Burrows, der auch hinter dem Bandprojekt The Chrysanthemums steckt.
(13.04.2014)
Motorpsycho: "Wearing Yr Smell EP" (Stickman, Dez. 1994)
Der Titeltrack stammt vom Album "Timothy's Monster", einem der wenigen, das noch nicht in menem Plattenschrank steht. Der Rest ist exklusiv, u.a. "President Block", ein Lied einer befreundeten Band aus Trondheim, gesungen von Lars Lien, besser bekannt als MP-Produzent Deathprod. Ausserdem anscheinend die erste Veröffentlichung der Band auf dem Stickman-Label mit der Bestellnummer hübschen Bestellnummer PSYCHOBABBLE 001.
(29.12.2009)
The Geraldine Fibbers: "Get The Gone" (Sympathy For The Record Industry, 1994)
Tja ... wenn Ex-Punkrocker auf den Countrygeschmack kommen, dann kommt so etwas dabei heraus. Die Sängerin Carla Bozoulich kannte ich bisher nur als Backgroundstimme bei Mike Watt (Minutemen, fIREHOSE) und Simon Bonney (Crime & The City Solution). Dessen geigende Gattin Bronwyn Adams spielt hier sogar mit. Schönes Cover, 7 schöne Songs, darunter eine ungewöhnliche Coverversionen von Dolly Partons "Jolene" und ein Lied von und mit Beck. Carla scheint viele Leute zu kennen.
(08.03.2009)
Frank Black: "Headache" (4AD, 1994)
Bei den Pixies nannte sich Charles Thompson noch Black Francis, bei den Soloplatten dann Frank Black, warum auch immer. Der Titelsong dieser EP stammt vom zweiten Soloalbum "Teenager Of The Year", der Rest scheint exklusiv zu sein.
(04.07.2014)
Thinking Fellers Union Local 282: "Admonishing The Bishops" (Matador, 1993)
Kürzlich in der Grabbelkiste gefunden: eine 4-Track-EP der Kultband aus San Francisco, von der mir bislang nur die CD "Porcelain Entertainment" aus der Return To Sender Reihe bekannt war.
(13.03.2014)
Crime & The City Solution: "The Dolphins And The Sharks" (Mute, 1991)
Der Titelsong stammt von "Paradise Discotheque", dem letzten Studioalbum der australisch/deutschen Band. Dazu gibt es Instrumentalversionen der bekannten Stücke "On Every Train (Grain Wil Bear Grain)" von 1987 und "The Bride Ship"  von 1988.
(08.02.2009)
Green On Red: "Live At Town And Country Club" (China, Nov. 1989)
Wenn ich mich richtig erinnere, so gab es diese Live-EP vom 07. April 1989 aus dem Londoner Club damals als Bonus zum Album "This Time Around".

"This LP was recorded at the end of a European Tour that was beset with disasters from start to finish. There were problems with Exploding Vans, Storms in the Channel, Lawyers, Liquidators, Independent Record Companies, Domestic Dramas, Riots in Italy, Traffic Jams in Germany, The Police in Greece, The Mafia in Sardinia, Stolen Equipment and Out Of Tune Guitars.... and then The Drummer Left."
(24.12.2008)

"Every Day Is A Holly Day" (New Rose, 1989)
In den 80ern und 90ern war das französische New Rose Label von Patrick Mathé, benannt nach der ersten Single der englischen Punkband The Damned, vor allem in Garagenrock-Kreisen sehr angesagt. Dort erschienen viele wunderbare Platten von Elliott Murphy, den deutsch/französischen Lolitas, Chris Spedding, Tav Falco, Paul Roland, Chris Bailey und seinen Saints, sowie vielen anderen mehr oder weniger obskuren Solisten und Bands. Zum Beispiel auch das erste Album von Jeffrey Lee Pierce und seinem Gun Club. Viele davon sind auch mit einem Beitrag auf diesem 10"-Doppelalbum dabei, einem Tribut an Buddy Holly. Ich kann jetzt nicht behaupten, ein Fan von Buddy Holly zu sein oder Ahnung von seiner Musik zu haben, aber ich finde, dass alle Beteiligten wunderbar Arbeit abgeliefert haben, durchweg nicht einfach nur nachspielen, sondern die jeweilige mehr oder weniger bekannte Rock&Roll-Nummer in ihren eigenen Stil überführt haben. Trotzdem hätte ich die Platte wahrscheinlich nicht eingepackt, wenn es sich nicht um dieses schicke Format handeln würde.
(25.12.2008)
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The Triffids: "Trick Of The Light" (Island, Jan. 1988)

Die zweite Single (nach dem großartigen "Bury Me Deep In Love") vom grossartigen, aber leider nicht erfolgreichen Album "Calenture" meiner zweitliebsten australischen Band in meinem Lieblinxformat. Vor zwei Tagen in Nürnberg in einem Secondhand-Laden gefunden und natürlich sofort eingepackt. Beim Hören kommen alle sentimentalen Gefühle wieder auf, ebenso die Erinnerung, dass das eine der besten Bands der 80er war.
(23.01.2015)

Virgin Prunes: "Heresie" (?, 1982 * Baby, 1988)

Virgin Prunes waren in den 80ern eine Punk(?)-Band mit starken Verbindungen zu U2 (die Gitarristen beider Bands sind Brüder), die ich zwar nie bewußt gehört hatte, die mir höchstwahrscheinlich damals aber auch nicht gefallen hätten. Eine der beiden Sänger war Gavin Friday, dessen zwei Soloalben aus den späten 80ern bei Island mir dagegen viel besser gefallen haben, aber musikalisch wenig mit den Prunes zu tun hatten. "Heresie" ist ein 10"-Doppelalbum von 1982, das mir hier in einer französischen Neuauflage von 1988 vorliegt. Warten wir mal ab, bis ich reingehört habe ...
(24.06.2010)

Gestern habe ich den Hörversuch gewagt - und möchte es jetzt mal diplomatisch sagen: das ist leider nichts für mich. Da bin ich doch zu sehr dem "Mainstream" verhaftet, um so etwas Schräges gut zu finden. Vor allem den Gesang von Gavin und Guggi finde ich unhörbar - etwa so wie den von John Lydon bei Public Image Ltd. Positiv formuliert klingen die Virgin Prunes für mich wie eine Mischung aus Captain Beefheart (den ich eigentlich mag, aber auch nicht immer hören kann) und den Pogues (die mir relativ egal sind). Anschliessend habe ich nochmal in Fridays Soloalbum "Each Man Kills The Things He Loves" reingehört - und finde es immer noch ziemlich gut, vor allem auch weil Gesang und Songwriting gut sind. Zu meiner Beruhigung kann ich mir außerdem einreden, dass es zwar "viel kommerzieller" ist, als es die Musik der Virgin Prunes je war, aber für "richtige Mainstream-Hörer" doch immer noch viel zu schräg. Und da stehe ich wohl mit meinem Musikgeschmack: zu schräg für die Masse und zu normal für so manch schräges Zeug!
(30.06.2010)

Tav Falco Panther Burns: "Red Devil" (New Rose, 1988)
Die CD habte ich schon seit ein paar Jahren im Plattenschrank, doch jetzt fiel mir diese niedliche Vinylausgabe in die Hände. Eigentlich ist das ziemlich altmodischer Rockabilly (oder "Swamp Rock" oder was auch immer), aber komischerweise zu Zeiten von Hardcore und Elektromucke in den mittleren 80ern durchaus populär in gewissen Kreisen. Auch ich konnte mich dieser Musik damals nicht entziehen - und mag sie auch jetzt immer noch gerne hören. Produziert vom legendären Alex Chilton.
(23.10.2012)
Flowerpornoes: "Make Up" (Scratch'n'Sniff, 1987)
Die Debüt-EP von Duisburgs bester Band um den Sänger und Songschreiber Tom Liwa. Damals noch in Englisch. Damals noch im Trio. Auf dem Cover ist seine Schwester abgebildet, die auf diesem Wege - so gehen die Gerüchte - überzeugt werden sollte, in die Band als Keyboarderin einzusteigen. Was sie dann ja auch bekanntlich tat.
(24.12.2008)
Rickie Lee Jones: "Girl At Her Volcano" (Warner, 1983)
Eine frühe EP mit 7 Songs, aufgenommen zwischen 1978 und 1983. überwiegend Liveaufnahmen, überwiegend  Coverversionen (u. a. die Jazzstandards "Lush Life" und "My Funny Valentine", sowie "Walk Away Rene" von The Left Banke) . Eine meiner ersten 10"-Platten und die erste, die ich mir vor allem wegen des Formats gekauft habe.
(20.12.2008)
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Captain Beefheart: "Music In Sea Minor" (PRT, 1983)
Vorgestern war ich mal wieder in Köln zum Bummeln durch die Plattenläden. Einzige Anlaufstelle an dem Tag wurde der Normal-Laden am Eigelstein, denn zufälligerweise war es auch die letzte Woche vor der Schließung durch den entnervten Inhaber: alles musste raus zum halben Preis. Eigentlich ein trauriger Anlass, aber natürlich günstig für mich, weil ich deshalb natürlich mehr Platten eingekauft habe, als eigentlich beabsichtigt und kein Geld mehr in der Tasche hatte für andere Läden. Unter anderem fand ich diesen englischen Beefheart-Sampler aus den 80ern mit sechs Liedern vom '67er-Debüt "Safe As Milk" , sowie je einen vom Zweitling "Strictly Personal" und vom Livealbum "Mirror Man", die ich natürlich alle bereits im Plattenschrank stehen habe. Aber bei so einer niedlichen 10-Zoll-Platte und einem höchstwahrscheinlich günstigen Kurs (ich habe keine Ahnung, ob das hier sowas wie ein "Sammlerstück" ist!) konnte ich natürlich nicht nein sagen ...
(21.02.2010)
Virgin Prunes: "A New Form Of Beauty 2" (Rough Trade, Nov. 1981)

Aus der gleichen Grabbelkiste wie "Heresie" stammt auch die 10"-Maxi der Virgin Prunes von 1981. Soweit ich weiß handelt es sich dabei um die zweite Folge aus einem Gesamtkunstwerk (jawohl, die Virgin Prunes waren so was wie "Artpunks"!), dessen erster Teil eine 7"-Single, der dritte eine 12"-Maxi und der vierte und letzte eine Cassette waren. Aber so etwas sammele ich ja nicht. Auch hier gilt: demnächst wird mal reingehört ...
(24.06.2010)

Nachdem das 10"-Doppelalbum "Heresie" nicht wirklich nach meinem Geschmack war habe ich mit dem Hineinhören in diese EP noch etwas länger gewartet, aber auch hier öffnen sich mir keine neuen Horizonte. Also gilt: wegsortieren und vielleicht später (viel später) mal wieder anhören!
(08.07.2010)

Jo Jo Zep & The Falcons: "Dexterity" (Mushroom, 1981)
Eine rare EP aus dem Spätwerk der australischen Band um den Sänger & Saxofonisten Joe Camilleri, auf der sie sich bereits recht weit von ihren Rhythm'n'Blues-Wurzeln entfernt hatten. Habe ich irgendwann mal irgendwo aus der Grabbelkiste gezogen. Sicherlich nicht wegen des hässlichen Covers, sondern in alten Verbundenheit mit der Band. Trozdem eher ein Schwachpunkt einer ansonsten guten Kapelle. Hört Euch lieber das Debütalbum "Don't Waste It" von '76 oder das starke Livealbum an!
(24.12.2008)
Geile Tiere Berlin (Geile Tiere Records, 1980)
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht meine Baustelle - und ich finde die Musik auch nicht besonders gut -  aber ich habe diese schräge (Punk?)-Band ca. 1980 live in Berlin im Kant-Kino gesehen: zwei tuntige Typen mit Strapsen, Stöckelschuhen und Lederjacken "sangen", begleitet von einer wüsten Punktruppe, wildes Zeug. Ein paar Jahre später fand ich dann diese 10"-EP mit bedruckter Plastiktüte und weißer Innenhülle in einer Grabbelkiste und konnte aus nostalgischen Gründen nicht widerstehen ...
(24.12.2008)
"Guillotine" (Virgin, Feb. 1978)
Ein Sampler mit acht Künstlern vom damals noch wie ein Indie agierenden Virgin-Label. Am bekanntesten dabei die Motors, XTC und der legendäre Roky Erickson. Diel Zielgruppe? Punk? New Wave? Habe ich vor langen Jahren mal für 4 Mark 99 aus einer Grabbelkiste gezogen und könnte vielleicht heute ein wenig wertvoller sein. Wie auch immer.
(24.12.2008)
"Wreckless Eric" (Stiff, 1978)
Eric Goulden ist in schräger Vogel aus England, der mal für kurze Zeit in der selben Liga wie Elvis Costello und Ian Dury spielte. Dies ist sein charmant-dilletantisches, von den Labelkollegen Larry Wallis und Nick Lowe produziertes Debütalbum, das es in den Größen 10 und 12 Zoll gab.
(29.07.2008)
"Christmas At The Patti" (United Artists, März 1973)
Soweit ich mich erinnern kann: mein erstes 1o-Zoll-Vinyl. Das muss eine tolle Weihnachtfete gewesen sein, vor exakt 36 Jahren am 19.12.1972 in Cardiff/Wales, als sich Man, Dave Edmunds und andere Bands aus deren Dunstkreis versammelt hatten. Mit dabei waren noch: Help Yourself, Ducks Deluxe und die damals von Man abtrünnigen Deke Leonard und Martin Ace.
(19.12.2008)
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Miles Davis: "Vol. 3" (Universal/Blue Note, 1954 * 2015)
Die frische Neuauflage von Miles´ dritter Blue-Note-Veröffentlichung im 10-Zoll-Format und in Quartettbesetzung mit Horace Silver, Percy Heath und Art Blakey. Diese gut klingenden Aufnahmen vom 6. März 1954 gelten als eine der frühesten im Hardbob-Stil.
(07.05.2016)